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Altersvorsorge: Anteil der Sparer geht weiter zurück
28.07.07Auch wenn die Deutschen nicht mehr an eine sichere staatliche Rente glauben: Nach wie vor sorgen zu wenige zusätzlich privat vor.
Wie das aktuelle Altersvorsorge-Barometer des Finanzdienstleisters "JPMorgan Asset Management" zeigt, hat sich die Sparer-Quote sogar noch reduziert. Nur noch 38,2 Prozent würden monatlich Geld für ihre Rente zurücklegen.
Nachlassender Vorsorgewille
Das sei ein Rückgang um 3,5 Prozentpunkte im Vergleich zur ersten Befragung im letzten Quartal. Dabei sei der Anteil derjenigen, die sich mit staatlicher und betrieblicher Rente gut versorgt sehen, noch weiter gesunken. 29,1 Prozent der Befragten würden nicht sparen, weil sie es sich nicht leisten können.
Die genannten Summen verteilen sich erneut auf niedrige Sparbeträge - mit insgesamt leicht rückläufiger Tendenz: 6,6 Prozent der Befragten sparen bis zu 49 Euro monatlich, 9,5 Prozent legen 50 bis 99 Euro an und 6,0 Prozent zwischen 100 und 149 Euro.
Während 1,9 Prozent zwischen 150 und 199 Euro für die Rente zurücklegen, verzichten 0,7 Prozent auf 200 bis 249 Euro und 1,5 Prozent sparen monatlich sogar über 250 Euro. Außerdem gaben 5,6 Prozent der Befragten an, monatlich eine Immobilie abzubezahlen.
Früher Beginn bringt viele Vorteile
Erneut zeigen sich die sehr jungen Befragten als Vorsorge-Muffel: Über zwei Drittel der 14 bis 19-Jährigen und fast die Hälfte der 20 bis 29-Jährigen sparen nicht, weil sie dafür derzeit kein Geld übrig haben.
Dabei lohnt sich vor allem ein Beginn in jungen Jahren: Je früher die Altersvorsorge beginnt, desto mehr arbeiten Zeit und Zins für den Sparer. Gerade junge Menschen sollten diesen Zinseszinseffekt ausnutzen.
Für die Studie befragte die "Gesellschaft für Konsumforschung" (GfK), Nürnberg, rund 2.000 Frauen und Männer ab 14 Jahren, wie viel sie monatlich für die Altersvorsorge in Fondssparpläne, Riester- oder Rürup-Renten, Renten- oder Lebensversicherungen, Sparbücher oder Immobilien anlegen.
(Quelle: Presseportal)

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