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Altersvorsorge

Altersvorsorge: Kunden wieder verstärkt zum Abschluss bereit

15.06.09

Deutsche Sparer waren in Zeiten der Finanzkrise mit dem Abschluss einer Altersvorsorge zögerlich. Die Stimmung hellte sich jedoch im Mai erstmals seit Langem auf.

Nach dem deutlichen Abwärtstrend in den ersten Monaten zeigt der aktuelle Trend-Vorsorge des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) nach oben und steigt von 98 auf 103 Punkte.

 

Vor allem die Bereitschaft, in den nächsten zwölf Monaten mehr für die Altersvorsorge zu tun, wächst wieder und erreicht mit 25 Prozent (nach Tiefststand von 20 Prozent im März 2009) einen bisherigen Jahreshöchststand. Damit wollen deutlich mehr Befragte als noch zu Jahresbeginn der Befürchtung entgegenwirken, den Lebensstandard im Alter nicht halten zu können. Immerhin drei Viertel aller Deutschen sehen die Gefahr, dieses Niveau nicht halten zu können.

 

Dabei setzt die Bevölkerung vor allem auf die privaten und betrieblichen Vorsorgemöglichkeiten. Der Anteil der Sparer, die sich um diese Formen der Altersvorsorge sorgen, sank im Vergleich zum Vormonat von 34 auf jetzt 29, beziehungsweise von 17 auf 14 Prozent. Leicht rückläufig war auch die Unsicherheit über die gesetzliche Rente, die freilich auf deutlich höherem Niveau bei 54 statt 56 Prozent lag.

 

Auch wenn sich knapp die Hälfte der Erwerbstätigen von der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen sieht und die Zahl der Kurzarbeiter gegenüber dem Vormonat von fünf auf sechs Prozent gestiegen ist, glauben jetzt nur noch jeweils 16 statt 18 Prozent, dass sie bei ihrer Geldanlage oder ihrem Einkommen Verluste hinnehmen mussten.

 

Insgesamt erreicht der "DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge“ im Mai 2009 mit 103 Zählern den besten Wert für das Jahr 2009. Das DIA berichtet monatlich, welche Stimmungen und Aktivitäten in der Bevölkerung zum Thema Vorsorge herrschen. Für den fünften Trendbericht wurden vom 20. bis 25. Mai 2009 1.078 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren befragt.