Aktuelles Stromanbieter -

Informationen zu den Themen Energie, Strom und Gas

Stromanbieter

Amalgam zur Sicherheit für die Energiesparlampen

7.01.11

Stromparlampen standen unversehens in der Kritik wegen des Quecksilbers, das beim Zerbrechen entsteht. Der Bund der Energieverbraucher befürwortet sie weiterhin.

Wie die Verbraucherschutzorganisation meldet, habe sie sich in einem Schreiben an EU-Kommissar Günther Oettinger dafür eingesetzt, am Verbot konventioneller Glühlampen festzuhalten. Sie sollen weiterhin durch die Energiesparlampen ersetzt werden. Im September sind die 60-Watt-Lampen dran.

Mit den neuen Lampen lässt sich zwar der Stromverbauch reduzieren. Doch nach einer Untersuchung des Umweltbundesamtes (UBA) gab es Kritik. Die Behörde hatte drastisch erhöhte Quecksilberwerte gemessen, wenn die Lampen zu Bruch gehen. Die Verbraucherzentrale Bundesverband forderte daraufhin, die Umstellung auf die Energiesparlampen auszusetzen. Weit weniger dramatisierte das UBA selbst die Ergebnisse. Es empfahl lediglich, Kinder und Schwangere sollten sich von zerbrochenen Lampen fernhalten und Familien sollten lieber Lampen mit einer Kunststoffummantelung als Bruchsicherung kaufen. Durch ordentliches Lüften sinken die Werte schnell wieder.

Als möglichen Ausweg sieht der Bund der Energieverbraucher feste Quecksilberverbindungen wie Amalgame. Sie sollten das flüssige Quecksilber ersetzen und die Sicherheit bei Bruch und beim Transport erhöhen. Ein bis zwei Milligramm des Stoffes enthalten Markenlampen derzeit, bis zu fünf Milligramm dürfen es sein. Das ist übrigens bedeutend weniger, als bei den herkömmlichen Neon-Röhren.

tr