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Auslandsüberweisung kann teuer werden - muss sie aber nicht
27.05.09Bankkunden, die von ihrem Girokonto Geld ins Ausland überweisen möchten, sollten genau auf den Zahlungsweg achten.
35 Euro Gebühren zahlte ein Bankkunde für den Geldtransfer ins Ausland, dabei hätte es beim gleichen Geldinstitut auch eine preiswerte Variante für 80 Cent gegeben. Diesen Fall schildert ein Leserbrief in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest" (6/2009). Der Kunde wollte einen Betrag über 280 Euro für einen Ferienhaus-Urlaub von seinem Girokonto nach Irland überweisen.
Als Überweisungsweg wählte er "Auslandsauftrag'", das aber war die teure Variante. Hätte er stattdessen "SEPA-Überweisung" angeklickt, wäre nur die geringe Gebühr angefallen. SEPA ist die einheitliche Lösung für den Zahlungsverkehr in den 27 EU-Ländern und vier angrenzenden Staaten.
Wie mehrere Banken gegenüber Aspect Online bestätigten, lauert dieser Stolperstein auf viele Bankkunden. Eine Auslandsüberweisung ist mit höheren Kosten verbunden. Falls eine Überweisung in ein Land des SEPA-Raumes stattfinden soll, gehen die Banken nicht automatisch von einer SEPA-Überweisung aus. Der Kunde muss also nachfragen.
tr

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