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Baufinanzierung

Baufinanzierung: Sicherheit auch im Todesfall

17.09.08

Den Traum von den eigenen vier Wänden wahr machen: Viele können sich das nur mit Hilfe eines Hypothekendarlehens und langer Laufzeiten leisten. Auch muss einkalkuliert werden, dass dem Hauptverdiener etwas zustößt.

Eine Restschuldversicherung übernimmt im Todesfall die noch ausstehenden Zins- und Tilgungsraten. Alle Schulden können vollständig abgelöst werden und die Angehörigen schuldenfrei wohnen.

 

Außer Hypotheken können Bankkunden ebenso andere Darlehen auf diese Art absichern - und das auch im Fall von Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit.

 

Risiken der Restschuldversicherung beachten

 

Dabei ist jedoch immer zu beachten, dass eine teure Restschuldversicherung den Effektivzins nach oben treibt und somit den ganzen Kredit teurer macht.

 

Um sich hier vor einer Schuldenfalle zu schützen, sollte genau darauf geachtet werden, ob bei der angestrebten Restschuldversicherung die Risiken und Belastungen nicht größer sind als der eigentliche Nutzen.

 

Ob eine Restschuldversicherung also für den Kreditnehmer Sinn macht, hängt nicht allein von Kreditsumme und Laufzeit ab.

 

Vielmehr kommt es auch auf die jeweiligen Umstände - beispielsweise auf die persönliche Einkommens-, Vermögens- und Familiensituation - und auf die individuelle Risikoneigung des Kreditnehmers an.

 

Gut informiert ins Gespräch gehen

 

Die Kosten einer Restschuldversicherung werden im Kreditvertrag separat ausgewiesen.

 

Vertrags- und Kostenfragen zu Restschuldversicherungen beantworten die Bankberater, jedoch ist die eigene Information vor solch einem Gespräch dringenst anzuraten.

 

(Quelle: Bundesverband der Banken)