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Bundesbank ersetzt zerrissenes Papiergeld

27.02.09

Beschädigte Banknoten sind nicht wertlos. Darauf verweist der Bankenverband in einer aktuellen Meldung.

Immer wieder werden Geldscheine zerrissen, verfärbt, angebrannt oder verklebt. Doch um den Gegenwert der kaputten Banknoten wiederzuerhalten, müssen Kunden nicht das Girokonto plündern. Die Deutsche Bundesbank ersetzt in der Regel das Geld, noch dazu kostenlos.

 

Voraussetzung dafür ist - laut Bankenverband -, dass der Eigentümer mehr als die Hälfte des Geldscheins einreicht. Andernfalls muss er nachweisen können, dass der Rest – in diesem Fall mehr als die Hälfte der Banknote – vernichtet wurde. Alle Reste des Scheins, auch kleinste Teile, sollten eingesammelt und verpackt werden. Allein im Jahr 2007 wurden bei der Bundesbank Banknoten im Wert von 16,6 Millionen Euro zur Erstattung eingereicht.

 

In manchen Fällen hilft auch schon die eigene Bank: Wenn die Banknote nur leicht in Mitleidenschaft gezogen wurde, zum Beispiel durch versehentliches Waschen, wird sie einfach gegen eine makellose eingetauscht. Bei stärkeren Beschädigungen ist jedoch die Deutsche Bundesbank der richtige Ansprechpartner. Wo die nächste Filiale der Bundesbank zu finden ist, weiß der Bankberater.