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Bundesbürger überschätzen ihre Rentenbezüge
2.07.07Die Bundesbürger machen sich einer Umfrage zufolge Illusionen über ihre finanziellen Verhältnisse im Alter.
Dies ermittelte der "Bundesverband deutscher Banken" mit dem Mannheimer "Ipos-Institut".
Danach gehen zwar neun von zehn Befragten davon aus, dass die meisten künftigen Rentner nur schlecht oder sehr schlecht von der gesetzlichen Rente werden leben können, für sich selbst erwarten aber kaum mehr als 36 Prozent Probleme, wenn sie an ihre Rente und ihre finanzielle Situation im Alter denken.
Ein weiteres knappes Drittel, immerhin 31 Prozent, sehen sich sehr gut oder gut versorgt, heißt es in der Studie. Sehr hoch war mit 31 Prozent auch der Anteil der in dieser Frage noch Unentschiedenen.
Immerhin ist die Einschätzung der eigenen finanziellen Zukunft damit deutlich skeptischer, als noch im vergangenen Jahr: Damals sahen nur 23 Prozent der Befragten finanzielle Probleme im Alter auf sich zukommen, schreibt das Blatt.
Private Vorsorge auf dem Vormarsch
Geringere Erwartungen an die gesetzliche Rentenversicherung und die Sorge um den eigenen Wohlstand im Alter haben aber in den vergangenen Jahren laut Studie die Anzahl privater Vorsorgemaßnahmen steigen lassen.
Davon zeuge auch die Zunahme der Verträge zur Riester-Rente. 41 Prozent der Befragten gaben an, dass sie als zusätzliche Quelle des Alterseinkommens auf eine private Rentenversicherung zurückgreifen können.
55 Prozent haben nach eigenen Angaben eine Lebensversicherung und 38 Prozent eine betriebliche Altersversorgung. Darüber hinaus gibt die Hälfte der Befragten an, über ein Sparvermögen und ein Viertel über Aktien oder andere Wertpapiere zu verfügen.
Insgesamt investiere derzeit jeder Haushalt im Schnitt 185 Euro für die private Altersvorsorge. Doch das sei deutlich zu gering, lautet das Fazit der Studie.
(Quelle: ddp)

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