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Deutschen zahlen im Internet am liebsten mit Kreditkarte
1.04.09Es gibt zahlreiche Zahlungsmöglichkeiten im deutschen Onlinehandel. Die Kreditkarte hat sich dabei jetzt zum Spitzenreiter gemausert.
In 15 von 16 Bundesländern ist sie mittlerweile die führende Zahlart. Nur in Bremen/Bremerhaven wird mit 42 Prozent immer noch das Elektronische Lastschriftverfahren (ELV) bevorzugt.
In Berlin hingegen erreichte die Zahlung per Kreditkarte ganze 60 Prozent. Das zeigt der aktuelle Pago Retail-Report 2008 der Deutschen Card Services, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bank. Ein Ost-West-Gefälle ist dagegen bei der Saisonalität zu beobachten: Während die Bewohner der alten Bundesländer ihre Einkäufe überwiegend in den Sommermonaten tätigen, legen die Consumer der neuen Bundesländer im Jahresend- und Weihnachtsgeschäft so richtig los.
Welchen Endbetrag erzielen Online-Einkäufer in ihrem digitalen Warenkorb? Diese Frage klärt der Pago Retail-Report 2008 in der Analyse des Kaufverhaltens. Der durchschnittliche Warenkorbwert deutscher Online-Einkäufer lag im Auswertungszeitraum bei 63,73 Euro. Stand zuvor noch das Bundesland Hamburg an der Spitze, schoben sich nun Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichen Warenkorbwert von 72,98 Euro sowie Niedersachsen mit 70,51 Euro auf die vorderen Ränge des Online-Handels. Schlusslicht dieser Rangliste bleibt das Bundesland Sachsen mit 55,55 Euro durchschnittlichem Einkaufswert.
Die Zahlungsmöglichkeiten im E-Commerce sind vielfältig. Doch ein Zahlungsmittel erfreut sich immer größerer Beliebtheit: die Kreditkarte. Auch Verbraucher aus dem PLZ-Gebiet 0 (Dresden, Cottbus, Zwickau, Chemnitz und Leipzig) haben sich offenbar dazu entschlossen, die praktische Zahlart immer mehr zu nutzen, denn hier stieg der Anteil von 36 Prozent auf stolze 50 Prozent. Generell gehen mit der Zahlung per Kreditkarte zudem die höchsten Warenkorbwerte einher.
Des Weiteren zeigt der Pago Retail-Report 2008 deutlich, dass trotz der allgemein wachsenden Beliebtheit der Kreditkarte die traditionellen Offline-Zahlarten in den neuen Bundesländern in aller Regel populär wie eh und je sind. Während diese Variante der Bezahlung im Retail in den alten Bundesländern nur etwa halb so oft verwendet wird wie das ELV oder die Kreditkarte, weisen die neuen Bundesländer mit Werten von 26 Prozent für Offline-Zahlarten zu 31 Prozent im ELV und 41 Prozent bei der Kreditkarte keine derart massiven Unterschiede auf.

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