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Einbruchrisiko umfassend absichern
18.09.08Alle paar Minuten kommen in Deutschland die Ganoven: Haus- und Wohnungseinbrüche finden zu allen Tages- und Nachtzeiten statt. Am liebsten erscheinen die Einbrecher, wenn die Bewohner die eigenen vier Wände verlassen haben.
Nach wie vor gehört zu den besonderen "Hoch-Zeiten" die dunkler werdende Jahreszeit im Herbst und Winter. Ohne Hausratversicherung kann der Besuch eines Einbrechers ein finanzielles Desaster werden, warnt der Bund der Versicherten. Denn Opfer von Haus- oder Wohnungseinbrüchen gehen vollkommen leer aus, wenn Sie eine solche Versicherung nicht abgeschlossen haben. Den totalen Schutz bietet sie allerdings auch nicht. Zwar entschädigt sie gestohlenen Hausrat. Aber bei Wertsachen ziehen die Versicherer deutliche Grenzen: Beispielsweise Bargeld wird meist nur bis zu 1000 Euro, Schmuck, Münzen und Briefmarken oft höchstens bis zu 20.000 und Wertpapiere bis allenfalls 2500 Euro erstattet.
Problemlos ersetzt werden Hausrat wie Mobiliar und Unterhaltungselektronik. Wer über Höherwertiges verfügt, sollte seinen Vertrag anpassen. Wenn es denn passiert ist, kommt es nach Auskunft der Verbraucherschützer darauf an, möglichst schnell dem Versicherer und der Polizei den Schaden mit ausführlicher Liste und Beweismitteln (beispielsweise Rechnungen und Fotos) zu melden. Diese Liste sollte auch als Grundlage zur Bestimmung der Versicherungssumme herangezogen werden.
Zwar legen die Versicherer diese gern pauschal nach der Wohnfläche (etwa 650 Euro pro Quadratmeter) fest. Aber zweckmäßiger ist es, die Versicherungssumme individuell anhand dieser Aufstellung zu berechnen, um eine Über- oder Unterversicherung zu vermeiden. Wichtig bei der Schadensmeldung: Die Liste des Stehlgutes sollte mit jener Auflistung übereinstimmen, die bei der Polizei abgegeben worden ist.
(Quelle: ddp)

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