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Führerschein-Neulinge können hohe Tarife umgehen
20.04.07Führerschein-Neulinge werden von den Autoversicherungen richtig zur Kasse gebeten. Bis zu 4000 Euro verlangen sie von Fahranfängern für den Haftpflichtschutz ihres Autos.
Damit ist die Versicherung oft teurer als der Wagen selbst. Mit Eigeninitiative lassen sich aber Rabatte aushandeln.
Standardeinstufung am ungünstigsten
Die Standardeinstufung in der Autoversicherung sei für Fahranfänger die ungünstigste Variante. Wer seinen Führerschein erst seit kurzer Zeit besitze, werde von den Versicherern für den Haftpflichtschutz in die Klasse Null mit einem Beitragssatz von 230 Prozent eingeordnet.
Sei der Führerschein älter als drei Jahre, würden 140 Prozent fällig. Viele Fahranfänger gingen deshalb den Weg über die Eltern, die das Auto als Zweitwagen versicherten.
Dann verlange der Versicherer statt 230 nur 140 Prozent oder weniger. Doch hat diese Strategie den Nachteil, dass die Fahranfänger keine eigenen schadenfreien Jahre ansammeln, die ihren Beitragssatz später reduzieren.
Elterenregelung besserer Weg
Besser ist aus Sicht der Verbraucherberater die Elternregelung. Danach stuften Versicherer Fahranfänger bei 140 Prozent ein, wenn die Eltern ebenfalls ein Auto versichert haben.
Diesen Rabatt könnten die meisten auf Nachfrage bekommen. Manchmal klappe das nur, wenn das Auto der Eltern bei derselben Gesellschaft versichert sei.
Ob Elternregelung, Tarif mit Werkstattbindung, Hinweis auf Mofa-Fahrpraxis oder Sicherheitstraining - Fahranfänger haben viele Möglichkeiten, bei der Autohaftpflicht oder für den Kaskoschutz Rabatte auszuhandeln.
Allerdings böten die meisten Versicherer diese Sparvarianten nicht von sich aus an. Nur wer hartnäckig nachfrage und sich vorher informiere, habe Chancen auf Rabatte.
(Quelle: ddp)

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