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Hausbau: Welche Versicherungen brauche ich?

5.06.07

Wer sein Eigenheim baut oder saniert, muss versicherungstechnisch gut abgesichert sein. Denn Bauherren haften für alle Schäden, die vom Bau und Baugrundstück ausgehen, sofern dafür kein anderer verantwortlich ist.

 

Stürzt etwa ein Besucher in die unbeleuchtete Baugrube, ist der Bauherr verantwortlich.

 

Nach Informationen des "Bundes der Versicherten" (BdV) beginnt die Haftung mit Abschluss des Vertrages mit dem Architekten oder mit der Planung durch einen Bauingenieur.

 

Deshalb sei der Abschluss einer Bauherren-Haftpflichtversicherung unverzichtbar. Sie leistet Schadenersatz oder wehrt unberechtigte Ansprüche ab. Die Deckungssumme sollte mindestens drei Millionen Euro betragen.

 

Sinnvoll ist auch eine Feuer-Rohbauversicherung, die den Rohbau bei Brand, Blitzschlag und Explosion absichert. Nicht versichert sind allerdings Baustoffe und Bauteile, die noch nicht eingebaut wurden.

 

Mit einer Bauleistungsversicherung, auch Bauwesenversicherung genannt, können unvorhergesehene Schäden an Bauleistungen, Baustoffen, Bauteilen, die für den Bau benötigt werden, sowie Hilfsbauten und Bauhilfsstoffe versichert werden.

 

Deckungserweiterungen um Schäden durch Diebstahl, auf Transportwegen, durch Gewässer oder Grundwasser, an fertiggestellten Teilen von Bauwerken oder durch Feuer, sind möglich.

 

Die Versicherungsdauer beträgt meistens maximal zwei Jahre. Die Haftung des Versicherers endet mit Bezugsfertigkeit, behördlicher Gebrauchsabnahme oder sechs Werktage ab Nutzung.

 

Wichtig: Bauhelfer müssen, um Versicherungsschutz zu bekommen, gemeldet werden. Zuständig sein kann die Bau-Berufsgenossenschaft oder die Gemeindeunfallversicherung.

 

 

 

 

 

(Quelle: ddp)