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Hundehaftpflichtversicherung von Stiftung Warentest bewertet
21.12.10Mehr als 58 Euro im Jahr, um den Hund zu versichern, müssen es nicht sein. Das schreibt die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe von "Finanztest".
Nur in Hamburg, Sachsen-Anhalt und Berlin sind Hundehalter tatsächlich verpflichtet eine Haftpflichtversicherung für den Vierbeiner abzuschließen. Zerbeißt ein Hund jedoch nicht nur den Modeschmuck der Nachbarin, sondern verursacht einen großen Schaden, kann das den Hundehalter finanziell für immer ruinieren. Deshalb ist die Versicherung der Tierhalterhaftpflicht für jeden Hundebesitzer ein Muss.
Günstig fährt, wer sich informiert. Das zeigt die Verbraucherzeitschrift "Finanztest" in ihrer Januarausgabe. Gleiche Leistung kann danach bei einem teuren Versicherer leicht doppelt viel kosten, wie bei einem günstigen Anbieter. Ganz vorne im Test liegen die NV-Versicherung und die Baden-Badener. Hier kostet der Jahresbeitrag jeweils unter 60 Euro. Die NV punktet zusätzlich durch den Einschluss von Mietsachschäden. Der Schutz für Welpen ist allerdings leicht eingeschränkt und Kampfhundbesitzer haben keine Chance auf den günstigen Tarif. Auf die preislichen Spitzenreiter folgen Hanse Merkur, DFV und die Haftpflichtkasse Darmstadt, bei der auch gefährliche Hunde und Kampfhunde ohne Mehrbeitrag versichert werden können.
Neben der Versicherungssumme von mindestens drei Millionen Euro und dem Jahresbeitrag nahmen die Tester auch zusätzliche Versicherungsleistungen, wie Mietsachschäden, vorübergehenden Auslandsaufenthalt, Deckschäden und den Schutz für Welpen unter die Lupe, sowie die Frage, ob die Beiträge für weitere Hunde günstiger sind.
nh

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