Aktuelles Unfallversicherung -
Informationen über Versicherungen, Bankprodukte und Steuertipps

Inline-Skater müssen mit heftigen Stürzen rechnen
22.06.09Inlineskater sollten neben einer Schutzausrüstung unbedingt auch eine Unfallversicherung haben. Denn trotz guter Ausrüstung und Vorsicht bleiben Verletzungen nicht aus.
Inlineskater müssen nach einem Gerichtsurteil mit verdreckten öffentlichen Wegen rechnen. Das Oberlandesgericht Koblenz urteilte (Az.: 1U 1100/02), dass eine ständige Reinigung den Behörden nicht zuzumuten sei. Im konkreten Fall hatte ein Inlineskater nach einem Sturz die Stadt verklagt, weil er eine von Blütenstaub verdeckte Scherbe übersehen hatte, die sich in den Rollen verkeilte.
Wer sich auf Inlineskatern bewegt, kann eine Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h erreichen – auf unebenen Wegen sind Stürze nahezu vorprogrammiert. "Auch erfahrene Inlineskater sollten eine Schutzausrüstung tragen, zu der Helm sowie Knie-, Ellenbogen- und Handgelenkschützer gehören", rät Rolf Dockhorn, ein Experte der AachenMünchener. "Sportler sollten nicht an der falschen Stelle sparen: Minderwertiges Material bietet keine ausreichende Sicherheit", so der Experte.
Fahrradhelme sind nur geeignet, wenn sie eine runde Form haben. Tropfenförmige Helme fangen beim Sturz nach hinten den Kopf zu früh ab und können schwere Verletzungen verursachen. Auch eine Unfallversicherung ist dringend erforderlich, denn: Trotz guter Ausrüstung und Vorsicht bleiben Verletzungen nicht aus.

Jetzt bookmarken: