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Auslandskrankenversicherung

Krank im Ausland - aber nicht ohne Orientierung

3.05.11

Auf eine Masche, wie Urlauber bei den Kosten für die Krankenbehandlung abgezockt werden, weist die Europäische Reiseversicherung (ERV) hin.

Ein gebrochener Fuß, ein Anruf bei der Hotelrezeption und die Einlieferung in ein Krankenhaus – meist erhalten die Touristen im Ausland auf diesem Weg eine gute Behandlung, weil der Versorgungsstandard gerade in den Lieblingsdestinationen der Deutschen auf einem hohen Niveau ist.

Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn leider landen viele deutsche Patienten immer wieder in völlig überteuerten Privatkliniken, die nicht immer ausschließlich das Wohl des Patienten im Blick haben. "In den letzten Jahren häufen sich leider die Fälle, in denen vermeintlich zahlungskräftige deutsche Patienten regelrecht ausgenommen werden“, sagt Esther Grafwallner von der ERV, dem Reiseversicherer der Ergo-Gruppe. Und das zum Teil mit fatalen Folgen: Denn um die Krankenhausrechnung künstlich in die Höhe zu treiben, machen einzelne "schwarze Schafe" unter den Ärzten mitunter nicht einmal vor Überbehandlungen oder gar unnötigen Operationen Halt.

Weil Urlauber natürlich nicht selbst entscheiden können, welche Behandlung angebracht ist, sollten sie sich an die Notrufzentrale ihrer Auslandskrankenversicherung wenden. Sie steht Betroffenen 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr zur Verfügung. "Hier sitzen Ärzte und medizinisch geschulte Mitarbeiter, die sich kompetent um die Beratung verunfallter und erkrankter Auslandsurlauber kümmern: Sie überweisen an den passenden Arzt vor Ort oder organisieren die Unterbringung in einer seriösen Klinik", so die ERV-Expertin.