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Motorrad mit Bedacht tunen
5.05.08Damit die Sicherheit nicht zu kurz kommt, ist beim individuellen Motorradtuning auf die Qualität der Teile und den fachgerechten Einbau zu achten, rät der TÜV Süd.
Wer sein Motorrad tunen wolle, sollte zuvor klären, was möglich, sinnvoll und erlaubt ist.
Fachleute der Sachverständigenorganisationen wüssten, welche Einträge in den Fahrzeugpapieren vonnöten sind, und sie erstellten die notwendigen technischen Beschreibungen.
Tuning den Profis überlassen
Individuelles Motorradtuning gehöre aber in die Hände von Fachleuten, appelliert der TÜV und gibt einen generellen Tipp: Der Garantie wegen auf namhafte Teilehersteller achten.
Wer beispielsweise häufig mit Sozius fährt, greift gern zu Gabelfedern und Federbeinen, die stärker sind und mehr Einstellmöglichkeiten bieten als die ursprünglichen Teile.
Wichtig ist in jedem Fall, dass die neuen Federelemente zur Maschine passen. Das muss aus dem Teilegutachten oder aus der "Allgemeinen Betriebserlaubnis" (ABE) hervorgehen.
Doch ob Motortuning, Anbauten oder Abänderungen - dabei ist nicht nur den gesetzlichen Erfordernissen Rechnung zu zollen.
Versicherungsprämie anpassen
Wer sein Bike durch Tuning schöner und schnittiger macht, möchte dies natürlich gewürdigt wissen. Und zwar nicht nur von Bikerfreunden, sondern auch von der Versicherung - wenn es um einen Ausgleich bei Diebstahl oder Unfallschäden geht.
Für solche Fälle kann es hilfreich sein, den Zeitwert nach Um- und Einbauten festzustellen und die Versicherungsprämie anzupassen.
(Quelle: ddp)

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