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Risikovorsorge

Optimaler Schutz: Welche Versicherungen brauche ich?

4.08.08

Wer unnötige Extras weglässt, kann für kleines Geld umfassenden Schutz einkaufen und das schon für 100 Euro im Monat.

Wichtig für den Basisversicherungsschutz ist dabei zum einen eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Manche Anbieter bieten diese schon für rund 40 Euro im Monat an. Versichert sind dann 1000 Euro monatliche Rente. Das ist nicht viel, sichert aber bis ins Alter zumindest eine Basis-Versorgung. Zudem kann die Rente bei entsprechend höheren Prämien auch höher ausfallen.

 

Die zweite Police sollte eine Haftpflichtversicherung sein, die im Falle eines Falles Schadenersatzforderungen übernimmt oder auch gerichtlich zurückweist. Die Policen kosten kaum mehr als 50 Euro im Jahr. Je nach Lebenssituation besteht dann noch die Möglichkeit, den Haftpflichtschutz gegen Aufpreis auf besonders riskante Bereiche auszuweiten: So müssen beispielsweise Hundehalter eine Extra-Police abschließen.

 

Ebenfalls sinnvoll und für kleines Geld zu bekommen ist eine Risikolebensversicherung. Sie ist nötig für alle, die finanziell für einen anderen Menschen verantwortlich sind - sei es nun für einen Partner oder auch den eigenen Nachwuchs. Grundsätzlich sollte die Versicherungssumme das Fünffache des jährlichen Nettogehalts ausmachen. Liegt diese Summe dann bei 150.000 Euro, müssen Versicherte maximal 15 Euro monatlich für den Schutz einplanen.

 

Notwendig ist zudem eine Hausratversicherung. Die Preise sind allerdings schwer zu vergleichen. Die Versicherer haben alle deutschen Städte je nach Einbruchshäufigkeit in vier Kategorien eingeteilt, in Großstädten ist oft die größte Schadendichte. Bei einer Versicherungssumme von 55.000 Euro und einem Fahrradschutz bis zu 1000 Euro kostet der Schutz je nach Versicherer zwischen 53 und 169 Euro jährlich.

 

(Quelle: ddp)