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Teurer Zahnersatz: Lücken im Bonusheft machen jahrelange Fleißarbeit zunichte
27.03.09Die meisten Bundesbürger schöpfen die Zuschüsse ihrer Krankenkasse zum Zahnersatz nicht richtig aus. Denn jeder zweite Deutsche führt sein Bonusheft nur unregelmäßig.
Grund dafür: Mehr als 80 Prozent der Versicherten wissen nicht, dass sie lückenlos einen jährlichen Zahnarztbesuch belegen müssen, um die Zulage zu erhalten. Zu diesem Resultat kommt eine deutschlandweite repräsentative Befragung im Auftrag der DEVK.
39 Prozent der deutschen Bevölkerung besitzen kein Bonusheft, noch größer ist der Anteil bei den Unter-30-Jährigen. Damit entgeht vielen Patienten bares Geld. Denn wer in fünf aufeinanderfolgenden Jahren mindestens einmal jährlich beim Zahnarzt war, steigert seinen Festzuschuss um zehn Prozentpunkte. Die Erstattung in der Regelversorgung liegt dann bei 60 Prozent. Ab dem elften Jahr steigt der Festzuschuss auf 65 Prozent. Das sind schnell mehrere hundert
Euro.
Gesetzlich Versicherte, die ihr Bonusheft nur sporadisch führen, haben gegenüber den Bonusheft-Verweigerern keinen Vorteil. Denn bereits eine einzige Stempel-Lücke innerhalb von zehn Jahren macht die Zuschusserhöhung zunichte. Betroffene müssten dann wieder von Neuem beginnen. Patienten, die vergessen, sich den Zahnarztbesuch bestätigen zu lassen, sollten sich diesen deshalb so schnell wie möglich nachtragen lassen.
Selbst Versicherte, die ihr Bonusheft vorbildlich führen, sind häufig nur unzureichend über die Kostenrisiken von Zahnersatzbehandlungen informiert. So wissen viele nicht, dass der Kassenzuschuss nur auf den Regelversorgungsbetrag angerechnet wird - das ist der Minimalstandard, den aber fast jeder überschreitet. Sonderwünsche wie zahnfarbene statt metallische Krone oder Implantat statt Brücke sind darin nicht enthalten.
Gesetzlich Versicherte müssen selbst bei vollständigem Bonusheft nicht nur 35 Prozent der Gesamtkosten selbst zahlen, sondern deutlich mehr. Ein Fallbeispiel von Finanztest ergab, dass von den Gesamtkosten für einen Implantat-Eingriff in Höhe von 2.300 Euro maximal 363 Euro von der Kasse übernommen werden. Der Eigenanteil liegt also bei 1.937 Euro. Um nicht in die Kostenfalle zu tappen, lohnt sich der Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung oder einer Zahnzusatzversicherung. Gute Krankenzusatzversicherungen, z. B. von der DEVK, übernehmen zusammen mit der Kassenleistung bis zu 100 Prozent der Gesamtkosten.
Den DEVK Versicherungen vertrauen bundesweit mehr als 4 Millionen Kunden mit 12,4 Millionen Risiken in allen Versicherungssparten. Dass sie besonders treue Kunden sind, hängt nicht zuletzt von der persönlichen Nähe ab: 1.100 Beratungsstellen, rund 2.100 hauptberufliche Vertriebspartner und über 5.000 nebenberufliche Vermittler sprechen für sich. Langjähriger Kooperations- und Vertriebspartner sind zudem die Sparda-Banken. Nach der Anzahl der Verträge ist die DEVK Deutschlands drittgrößter Hausratversicherer sowie fünftgrößter Haftpflicht- und Pkw-Versicherer.

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