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Umschuldung: Aufschläge für Forward-Darlehen steigen
13.11.09Sich niedrige Zinsen von heute für morgen zu sichern, das funktioniert mit Forward-Darlehen. Doch weil die Banken einen Anstieg der Zinssätze erwarten, klettern auch diese Baufinanzierungs-Angebote mit in die Höhe.
"Sicherheitsorientierte Eigenheimbesitzer, die ihre monatliche Kreditbelastung gerne langfristig planen und fixieren möchten, sollten sich jetzt über individuelle Forward-Angebote informieren - denn die Aufschläge für Forward-Darlehen steigen", erklärt Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG. Diese Form der Baufinanzierung ist ein nützliches Instrument, um sich als Immobilienbesitzer bei der Anschlussfinanzierung vor künftigen Zinsanstiegen zu schützen: Läuft die Zinsbindung des bestehenden Darlehens in den nächsten zwölf bis 60 Monaten aus, kann man über diese Kreditform die derzeit sehr niedrigen Zinsen nutzen.
Zum Einsatz kommt das Forward-Darlehen meist bei Umschuldungen, es wird nicht sofort ausgezahlt, sondern erst zu einem fest ausgemachten Termin in der Zukunft und löst dann den bestehenden Kredit ab. Diese Hypothek lohnt sich, wenn man steigende Zinsen erwartet. Für die Sicherung der heutigen Zinsen verlangen Banken in der Regel einen Zinsaufschlag, dessen Höhe sich hauptsächlich nach der Dauer der Vorlaufzeit bis zur Auszahlung des Darlehens bemisst.
"Die Zinsstrukturkurve wird wieder steiler. Darauf haben bereits einige Anbieter reagiert und in den vergangenen Tagen ihre Aufschläge für Forward-Darlehen erhöht", beobachtet Zinsexperte Haselsteiner und rät: "Bevor die Banken flächendeckend die Aufschläge erhöhen, sollten Immobilienbesitzer jetzt mit ihrem Berater abstimmen, ob und bei welchem Anbieter ein Forward-Darlehen für sie sinnvoll ist - schließlich können sie sich so von einem späteren Zinsanstiegs-Risiko befreien und langfristige Kalkulationssicherheit erhalten."

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