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Energie

Wärmepumpen nicht immer sinnvoll

10.02.09

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor Fehlinvestitionen in Wärmepumpen. Die moderne Heiztechnik sei nicht für jedes Wohnumfeld geeignet und zahle sich für die privaten Auftraggeber nicht immer aus.

Die Investitionskosten in die grundsätzlich sinnvolle Alternative seien deutlich höher als bei konventionellen Öl- und Gasheizungen. Von einem wirtschaftlichen und ökologischen Vorteil profitierten Nutzer nur dann, "wenn die Voraussetzungen im Haus und Umfeld stimmen, etwa wenn Erdwärme oder Grundwasser in Verbindung mit einer Niedertemperaturheizung genutzt werden", erläutert die Verbraucherzentrale.

 

Es werde daher dringend empfohlen, bei Neubau oder geplanter Sanierung den Rat unabhängiger Fachleute einzuholen und von der Heizungsbaufirma eine Effizienz-Garantie zu verlangen. Am ehesten lohnt sich der Einbau einer Wärmepumpe nach Ansicht der Experten bei einem Neubau oder im Rahmen einer Grundsanierung.

 

Geeignet sind vor allem ein gut gedämmtes Haus und eine Heizung, die für eine niedrige Temperatur ausgelegt ist, etwa eine Fußbodenheizung. Der Anlagenbauer sollte eine Jahresarbeitszahl je nach Wärmequelle von mindestens 3,3 für Außenluft bzw. 3,8 für Grundwasser oder Erdreich schriftlich garantieren. Kunden, die vom Stromanbieter einen günstigeren Wärmepumpentarif beziehen möchten, müssen dies mit seinem Versorgungsunternehmen extra vereinbaren.

 

ddp