Brokervergleich

 
Die unterschiedlichen Handelssysteme der
Kapitalmärkte
Xetra- und Parketthandel


Xetra-Handel

  • Xetra steht für "Exchange Electronic Trading", ein von der Deutschen Börse entwickeltes elektronisches Handelssystem, in dem Aktien, Optionsscheine und Rentenpapiere gehandelt werden.
  • Alle Wertpapiere sind vollelektronisch handelbar und können auch außerhalb der offiziellen Börsenhandelszeiten ge- oder verkauft werden.
  • Jedes Mitglied einer deutschen Börse kann Xetra-Teilnehmer werden (z.B. Makler oder Kreditinstitute).
  • Für alle Teilnehmer gelten die gleichen Marktzugangsbedingungen. Jeder kann auf die publizierten Gebote zugreifen oder selbst Aufträge von seinem jeweiligen Handelsraum in das Börsensystem eingeben.

 

Parketthandel

  • Ursprünglich wurde der Börsensaal Parkett genannt, jetzt bezeichnet man so den Ort, an dem der Börsenhandel stattfindet.
  • Im Gegensatz zum Computerhandel - der den Parketthandel weitestgehend in den Hintergrund gedrängt hat - werden die Geschäfte von den Händlern direkt "auf dem Parkett" abgewickelt.
  • Zutritt zum Parkett haben nur zugelassene Börsenbesucher wie z.B. Makler und ihre Gäste. Besucher dürfen dem Handelsgeschehen von der Galerie aus zusehen.