Fonds
Wie Sie beim Kauf den Ausgabeaufschlag
umgehen können
umgehen können
Fondskauf über die Börse
Viele Fonds können ohne Ausgabeaufschlag direkt über einige Regionalbörsen gekauft werden. Vergleichen Sie den Börsenhandel mit den verschiedenen Angeboten der Banken. Je nach Produkt kann sich der Kauf über die Börse für Sie lohnen.
Welche Gebühren fallen beim Kauf von Fonds über die Börse an?
Beim Kauf über die Börse müssen Sie folgende Kosten berücksichtigen:
- Der Ausgabeaufschlag entfällt.
- Die Ordergebühren und Börsengebühren der Bank für Wertpapierkauf betragen ca. 0,25 Prozent vom Handelsvolumen.
- Die Maklerprovision an der Börse beträgt 0,08 Prozent
- Der Spread (Die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis an der Börse) liegt bei maximal 2 Prozent, durchschnittlich bei 0,6 Prozent.
Welche Fonds kann ich über die Börse kaufen?
- In der Regel werden die wichtigsten und bekanntesten Publikumsfonds angeboten, die sonst nur über Kapitalanlagegesellschaften bzw. Banken mit Ausgabeaufschlag außerhalb der Börse angeboten werden (Beispiel Börse Berlin-Bremen: über 2.500 Publikumsfonds).
- Fondssparpläne können Sie nicht über die Börse kaufen.
Wann lohnt sich der Kauf von Fonds über die Börse?
- Wenn der Nettoausgabeaufschlag des günstigsten Anbieters des Fonds über 1,5 Prozent liegt, lohnt sich bei Einmalanlagen ab 3.000 Euro meist der Kauf über die Börse.
Wie funktioniert der Kauf von Fonds über die Börse?
- Sie benötigen ein Wertpapierkonto bei einer Bank und erteilen über diese Ihre Fonds-Order per Fax, per Telefon oder online via Internet.
- Geben Sie die Wertpapier-Kenn-Nummer des Fonds an und wählen Sie den gewünschten Börsenplatz bei Ihrer Order.
Welches ist die beste Partnerbank für den Kauf von Fonds über die Börse?
- Da die Orderspesen der Bank einen Teil der Kosten ausmachen, können diese von Bank zu Bank und je nach der Höhe des Anlagebetrags stark variieren.
- In der folgenden Tabelle finden Sie die Gesamtkosten der günstigsten Partnerbanken für den Kauf eines Fonds über die Börse Berlin-Bremen.
Gesamtkosten* (Spread + Maklerprovision + Ordergebühren) in Prozent des Anlagebetrages
Bank | Anlagesumme | Anlagesumme | Anlagesumme | Anlagesumme | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
ING DiBa | 1,67% | 1,01% | 0,93% | 0,93% | ||||
comdirect | 1,67% | 1,09% | 1,03% | 0,98% | ||||
Cortal Consors | 1,68% | 1,10% | 1,03% | 0,98% | ||||
DAB bank | 1,48% | 1,10% | 1,03% | 0,98% | ||||
Postbank | 1,35% | 1,11% | 0,94% | 0,87% | ||||
netbank | 2,28% | 1,21% | 1,00% | 0,84% |
*für Online-Trades bei einem angenommenen Spread von 0,6 Prozent und einer angenommenen Provision von 0,08 Prozent.
Wie ermittle ich den Spread (Differenz zwischen An- und Verkaufspreis) eines Fonds?
- Um die Kosten für den Kauf über die Börse zu ermitteln, müssen Sie sich über die aktuelle Preissetzung und den Spread des gewünschten Fonds informieren.
- Die Berliner Börse beispielsweise ermöglicht es Anlegern, mittels eines kostenlosen Services über das Web-Portal www.berlinerboerse.de das jeweilige Makler-Orderbuch aufzurufen. In diesem Orderbuch ist der aktuelle Spread abgebildet sowie der Preis, zu dem Sie einen Fonds kaufen bzw. verkaufen können (kontinuierlich Börsen-Kurse von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr).
Kann ich Fonds über die Börse verkaufen?
- Fonds können über die Börse ebenso wieder verkauft werden.
- Ihre Vorteile: Sie können schneller auf Marktentwicklungen reagieren und Limitorders erteilen. Allerdings müssen Sie beim Verkauf über die Börse wieder Orderkosten zahlen. Der Spread ist dann nicht mehr zu berücksichtigen.
- Alternativ können Sie die Fonds auch wieder über Ihre Bank an den Emittenten verkaufen. Dies ist in der Regel kostenfrei.


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