Kredit
So wird Ihre Kreditwürdigkeit bei der SCHUFA
geprüft
geprüft
So wird Ihre Kreditwürdigkeit geprüft
Ob ein Antragsteller seinen Kredit bewilligt bekommt, hängt von seiner Bonität, seiner Kreditwürdigkeit ab. Diese Kreditwürdigkeitsprüfung wird bei allen Kreditnehmern durchgeführt, um Rückzahlungsverluste des Kreditinstitutes zu verhindern.
Die SCHUFA
- Die "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung" (SCHUFA) will Kreditgeber (z.B. Banken) vor Kreditausfällen bewahren und Verbraucher vor übermäßiger Überschuldung schützen.
- Die SCHUFA ist ein privat-rechtliches Unternehmen, das von der kreditgebenden Wirtschaft getragen wird. Banken, Händler und Leasinggesellschaften können sich bei der SCHUFA über die Zahlungsfähigkeit und -willigkeit der Verbraucher informieren, allerdings nur für einen ganz konkreten Vertrag.
- Die SCHUFA speichert Informationen von über 62 Millionen Bürger, die Angaben beziehen sich neben Geburtsdatum und Anschrift ausschließlich auf Daten, die das Geschäftsleben betreffen.
- Auslöser für einen Negativeintrag können geplatzte Kredite, angemahnte Forderungen sowie Insolvenzverfahren und Haftbefehle sein.
- Nach dem Bundesdatenschutzgesetz hat jede Person das Recht, Daten, die über sie bei der SCHUFA gespeichert sind, per Eigenauskunft online oder per Post anzufordern.
- Die bundesweit 13 Geschäftsstellen der SCHUFA geben bei persönlichem Erscheinen und unter Vorlage gültiger Ausweispapiere kostenlos Auskunft.
- Weitere Informationen erhalten Sie unter der Hotline 01805 - 72 48 32.
Das Scoring-Verfahren
- Mittels des Score-Wertes, der sich aus dem Scoring-Verfahren ergibt, können SCHUFA-Kunden (z.B. Kreditinstitute) einschätzen, wie es um die Kreditwürdigkeit eines Kunden bestellt ist.
- Beim Scoring-Verfahren werden alle bei der SCHUFA registrierten Bürger in Risikoklassen eingeteilt. Die SCHUFA kann ihre Vertragskunden so darüber informieren, wie hoch das Risiko ist, dass der potenzielle Kreditnehmer tilgungsunfähig ist.
- Je niedriger der Score-Wert, desto größer das Risiko.
- Es gilt die Regel: Je mehr Veränderungen es im Leben eines Menschen gibt, desto unsicherer ist seine finanzielle Lage und damit seine Bonität.

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