Kreditkarten-Vergleich

 
Charge, Debit oder Prepaid Card -
finden Sie die richtige Variante für sich
Die Freiheit eines Kredits oder die Kostenkontrolle eines Guthabens


Auf einfache Art bezahlen und sich gleichzeitig einen kurzfristigen Kredit sichern, das sind die wichtigsten Vorteile der Kreditkarte. Kunden erhalten das begehrte Plastik einerseits über ihre Bank. Dann stehen Mastercard oder Visa als Kreditkartenunternehmen dahinter. Mittlerweile bieten auch andere Unternehmen wie Payback oder die Lufthansa Kreditkarten über Mastercard oder Visa an. Andere Kreditkartenunternehmen wie American Express und Diners geben ihre Karten direkt an die Verbraucher heraus. Es gibt unterschiedliche Arten von Kreditkarten. Ob Sie vor allem unkompliziert im Internet einkaufen, auf Reisen unabhängig sein oder für Ihre Rechnungen einen kostenlosen Kurzkredit aufnehmen möchten – je nach Ihren Wünschen sollten Sie die passende Kreditkarte auswählen.

Charge-Karte

Die Charge Card ist die klassische Form der Kreditkarte und die in Deutschland gebräuchlichste. Dabei erhält der Kunde einmal monatlich eine Abrechnung über seine Umsätze. Zuvor sammelt die Kreditkartengesellschaft alle eingehenden Abrechnungen auf einem Kreditkartenkonto. Zu einem festen Zeitpunkt - meist zu Beginn des Monats - wird dieses Konto ausgeglichen, die dann aufgelaufene Kreditsumme wird vom Girokonto abgebucht. Für die Zeit zwischen Einkauf und Abrechnung erhalten die Verbraucher dabei einen kostenlosen Kredit. Zur Kontrolle erhält der Karteninhaber entweder online oder per Post eine Aufstellung der einzelnen Transaktionen.

Revolving-Kreditkarte

Die Revolving Credit Card ist wie die Charge Card eine „echte“ Kreditkarte und besitzt zusätzlich die Funktion eines Rahmenkredits. Sie ist im angelsächsischen Raum weit verbreitet und wird mittlerweile auch in Deutschland angeboten. Anstatt die Ausgaben einmal monatlich abzurechnen und komplett vom Konto einzuziehen, wird immer nur ein Teil von etwa fünf oder zehn Prozent getilgt. Der Rest bleibt als Kredit weiter bestehen, der Kunde leistet je nach Kassenlage Sondertilgungen. Für Kreditkarte und Rahmenkredit legt die Bank einen Verfügungsrahmen fest, der nicht überschritten werden darf.

Wer eine Revolving-Kreditkarte nutzt, sollte mit Geld umgehen können, denn der Weg in die Verschuldung ist hier relativ kurz. Aus Amerika ist das „Flipping“ bekannt. Dabei begleichen die Besitzer die Schulden der einen Kreditkarte mit dem Kredit aus der nächsten. Andererseits sind Revolving-Kredite unter Umständen günstiger als ein Dispokredit beim normalen Girokonto. Wir empfehlen: Versuchen Sie einen Revolving Kredit im Normalfall immer am Monatsanfang zurückzuzahlen. Greifen Sie auf den erweiterten Verfügungsrahmen nur in Ausnahmefällen zurück.

Debit-Karte

Die Debit-Karte ist keine Kreditkarte im eigentlichen Sinn. Alle Umsätze werden zeitnah abgebucht, jede Abrechnung sieht der Kunde einzeln auf dem Girokonto-Auszug. Die üblichen EC-Karten zählen zu den Debitkarten.

Prepaid-Karte (Guthabenkarte)

Noch etwas exotisch in Deutschland ist die Prepaid-Karte. Genau genommen gibt dabei nicht die Bank dem Kunden einen Kredit, sondern umgekehrt. Der Verbraucher zahlt erst einen Betrag ein und erhält somit ein Kartenguthaben. In diesem Rahmen kauft er dann ein, überziehen kann er nicht. Das Bezahlen ist folglich nur an Akzeptanzstellen möglich, die an das Kartennetzwerk angeschlossen sind. So weiß der Verkäufer sofort, dass das Guthaben des Kunden ausreicht – oder nicht.

Diese Karte ist interessant für Jugendliche und für Verbraucher mit negativen Eintragungen bei der Schufa. Denn bei dieser Karte ist meist weder ein monatlicher Gehaltseingang notwendig, noch wird die Bonität geprüft. Auch Vorsichtige, die eventuelle Schäden durch Diebe oder Internetbetrüger auf ein Mindestmaß begrenzen möchten, nutzen die Prepaid-Karten. Allerdings sind die jährlichen Gebühren oft noch relativ hoch. Das dürfte sich ändern, wenn mehr Banken derartige Karten herausgeben.