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17 Prozent mehr Boni: Banker der Wall Street kassieren 20 Milliarden Dollar

Veröffentlicht am 27. Februar 2010

Diese Zahlen sorgen in den USA für Zündstoff: Den Spekulanten an der Wall Street geht es ein Jahr nach dem Höhepunkt der Finanzkrise wieder bestens. Für 2009 haben amerikanische Großbanken und Broker einem Bericht der “New York Times” zufolge rund 20 Milliarden Dollar Boni ausbezahlt. Das entspricht einem Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das dürfte US-Präsident Obama wütend machen. Des Öfteren hatte er ausufernde Boni als “beschämend” bezeichnet.

1 Kommentar zu “17 Prozent mehr Boni: Banker der Wall Street kassieren 20 Milliarden Dollar”

  1. Wolfgang Brunke sagt:

    Seit der Krise haben wir erkannt, dass die Wallsteet als Plattform in dieser Form ein enormes Risiko für die Unterfnehmen und Volkswirtschaften weltweit dastellt. Jeden gefährdenden Raser im Straßenverkehr würden wir umgehend reglementieren. Dazu ein Vorschlag: da hier ein öffentliches Interesse besteht, sollten die – inzwischen ja als Ursache festgestellten Superboni – personalisiert und öffentlich gemacht werden. So wäre sicherlich jeder Sozialschmarotzer an der Wallstreet peinlich darauf bedacht, nicht auf dieser “Modern-Forbes-Liste” zu erscheinen. Das bremst.


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