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Automatengebühren: Kartellamt nicht zufrieden

Veröffentlicht am 07. Juli 2010

Das Bundeskartellamt äußert sich im Streit um die Gebühren an fremden Geldautomaten. Maximale Kosten in Höhe von fünf Euro erscheinen den Wächtern des freien Marktes als zu viel, meldet die “Financial Times Deutschland”. Auf genau auf diese Höchstgrenze hatten sich die Banken aber im März geeinigt, nachdem die Kritik an ihrem Gebühren-Preiskampf zu laut wurde. Ein Behördensprecher kritisierte gegenüber der Zeitung, dass ein Höchstbetrag wie ein Festbetrag wirken könnte, den kaum eine Bank unterschreitet. Die Geldhäuser haben also wieder Gesprächsbedarf.

Schon im März, als die Banken ihre Pläne für die Deckelung vorgestellt hatten, zeigte sich Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) nur mäßig begeistert. Die fünf Euro könnnten nur der Durchschnitts- und nicht der Maximalpreis sein.

Nach Erhebungen der Finanzberatung FMH liegen die durchschnittlichen Kosten derzeit bei 5,64 Euro, wenn Kunden an Bankautomaten Geld abheben, die nicht zur eigenen Bank oder Bankengruppe gehören. Doch Gebühren von zehn Euro und mehr sind keine Seltenheit. Bei dem Betrag handelt es sich um Kosten, die sich die Banken gegenseitig in Rechnung stellen. Welche Summe sich die Bank wiederum von ihrem Kunden zurückholt, legt sie selbst fest.

tr

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