Baufinanzierung für Todesfall absichern: Ist das sinnvoll?
13. März 2009
In Krisenzeiten sind Immobilien als Anlage der Renner schlechthin. Die meisten Häuslebauer und Käufer von Wohnungen nehmen deswegen ein Hypothekendarlehen auf, das sie langfristig zurückzahlen.
Wenn dem Hauptverdiener etwas zustößt, kann es kritisch werden. Eine Restschuldversicherung übernimmt im Todesfall die noch ausstehenden Zins- und Tilgungsraten. Wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) berichtet, könnten damit alle Schulden vollständig abgelöst werden und die Angehörigen schuldenfrei wohnen. Außer Hypotheken können Bankkunden ebenso andere Darlehen auf diese Art absichern – und das bei einigen Banken auch für den Fall von Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit.
Ob eine Restschuldversicherung für den Kreditnehmer Sinn macht, hänge nicht allein von Kreditsumme und Laufzeit ab, so der BdB. Vielmehr komme es auch auf die jeweiligen Umstände – beispielsweise auf die persönliche Einkommens-, Vermögens- und Familiensituation – und auf die individuelle Risikoneigung des Kreditnehmers an. Auch sollte man sich über die zusätzlichen Kosten einer Restschuldversicherung informieren, diese werden im Kreditvertrag separat ausgewiesen.
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