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Steigende Beiträge in der Krankenversicherung

Veröffentlicht am 10. Dezember 2007

Die 72 Millionen gesetzlich Krankenversicherten müssen sich auf deutlich höhere Beitragssätze einstellen.

Die Vorsitzende des Bundesverbandes der Krankenkassen, Doris Pfeiffer, sagte dem “Focus” mit Blick auf 2008: “Wir können noch keine Entwarnung geben. Es ist noch keine stabile Phase absehbar.”

Auch der Gesundheitsfonds ab 1. Januar 2009 macht sich dem Bericht zufolge bereits bemerkbar. Nach Angaben aus Kassenkreisen versuchen die gesetzlichen Versicherungen vorher noch, ein Finanzpolster zu schaffen, berichtet der “Focus”.

Der Vorstandschef der Techniker Krankenkasse, Norbert Klusen, sieht den einheitlichen Beitragssatz für den Fonds als Preistreiber. Klusen sagte dem Magazin: “Ab 2009 wird Gesundheit für alle durch die Bank teurer.”

Dies sei zwangsläufig so, wenn der Beitrag kostendeckend berechnet werde. Außerdem müsse er für einige Jahre gehalten werden, sonst wachse der Wählerunmut. Klusen betonte: “Der Fonds führt dazu, dass die Beiträge höher werden.” Er erwartet für den Beitragssatz ab 2009 einen neuen Rekord: “15,5 Prozent halte ich für plausibel.”

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(Quelle: ddp)

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