Schlechte Anlageentscheidungen, falsche Beratung oder hohe Gebühren fressen einen Teil der Rendite. Das gilt es zu vermeiden.
Sparer sollten ihr Geld so anlegen, dass sie niemals den Überblick verlieren. Sie sollten nicht ständig umschichten, denn daran verdient nur die Bank. Außerdem sollte die Anzahl der Investments überschaubar bleiben.
Aufeinander abstimmen und aktualisieren
Der erfolgreichste Geldanleger aller Zeiten, Warren Buffett, empfiehlt: Das Depot soll niemals einem bunt gemischten Zoo ähneln, sondern aus Anlagen bestehen, die sich ergänzen und das Risiko so gut wie möglich minimieren.
Auch wenn der sogenannte Börsenguru Andre Kostolany damals zum “Kaufen und Schlafen” riet, tut ein bisschen Aktualität dem Depot gut. Grundsätzlich unterliegen 50 bis 70 Prozent eines Depots einer festen Struktur, die man einmal mehr oder weniger durch eine Strategie oder die Wahl bestimmter Anlageformen verbindlich festgelegt hat.
Der Rest des frei verfügbaren Geldes sollte jedoch dafür bereitstehen, aktuelle Trends abzubilden und bei neuen Anlagemöglichkeiten einzusteigen. So lässt sich in Anbetracht des steigenden Ölpreises derzeit viel Geld mit entsprechenden Zertifikaten verdienen, wenn Anleger im Sommer eingestiegen sind.
Know your investment
Erfolgreich werden Anleger auf Dauer nur sein, wenn sie verstehen, in was sie investieren. Das klingt banal, tatsächlich aber lassen sich die meisten Menschen immer noch Wertpapiere empfehlen, statt sie selbst auszusuchen. Anleger sollten immer detailliert wissen, auf was sie sich einlassen. Denn nur, wenn keine Fragen offenbleiben, sind sie in der Lage, Chancen und Risiken gegeneinander abzuwägen.
Grundsätzlich gilt bei allen Geldanlagen: Je weniger andere vom Geld abbekommen, umso mehr bleibt für den Anleger. Deshalb ist es so wichtig, so wenig Gebühren und Transaktions- oder Kaufkosten wie möglich zu bezahlen.
Mittlerweile ist der Kauf von Wertpapieren über die Hausbank oder den bankinternen Broker kaum mehr sinnvoll, denn kostenlose Depots und Handelsgesellschaften verkaufen Wertpapiere für einen Bruchteil der Kosten, die bei den etablierten Großbanken in aller Regel anfallen.
Riester-Fondsrenten empfehlenswert
So manche Geldanlage wird doppelt interessant, wenn sie nicht nur eine gute Rendite abwirft, sondern das Sparen zusätzlich noch mit staatlichen Zuschüssen belohnt wird. Vor allem Vorsorgesparer profitieren über das Riester-Modell von Zuschüssen auf den Sparbeitrag.
Die ideale Kombination sind Fondsanlagen, die mit dem Riester-Modell gefördert werden. Denn neben den Zuschüssen, die bis zur Hälfte der Sparrate abdecken können, haben Sparer bei den Riester-Fonds die Garantie, dass zum Rentenbeginn kein Minus aufgelaufen sein darf. Sie erhalten also auf jeden Fall ihre Beiträge und die staatlichen Zulagen zurück.
Kostenlose Leistungsvergleiche und weitere Informationen zu den Themen Fondsanbieter und Depotkosten sowie einen Förderrechner und Angebote zum Thema Riester-Rente bietet aspect-online.de.
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(Quelle: ddp)

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