Wie die Kaupthing Edge Bank erklärt, werden ihre Anleger demnächst einen Brief mit Details zum Rückzahlungsverfahren erhalten. Die Briefe sollen demnach in Island spätestens am 15. Mai 2009 aufgegeben werden.
“Die Einleger werden gebeten, hierauf gemäß Formular zu antworten, um so das Verfahren zur Rückzahlung in Gang zu setzen. Sie können in dem Formular persönliche Daten und Daten ihres Referenzkontos erforderlichenfalls korrigieren”, heißt es in der Erklärung. Nach Erhalt der Antwort würden die Einlagen (in Höhe des Standes bei Verhängung des isländischen Moratoriums) zurückgezahlt.
Nach isländischem Recht seien die Einlagenforderungen bevorrechtigt und dürften jetzt zurückgezahlt werden. Rechnerisch entstandene, aber noch nicht gezahlte Zinsen seien als nicht bevorrechtigte Forderungen zu qualifizieren und dürften derzeit nicht ausgezahlt werden. Soweit auf Termingelder vor dem 9. Oktober 2008 Zinsen gutgeschrieben worden seien, seien sie Bestandteil der Einlagen geworden und dürften ausbezahlt werden.
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Und dieses Procedere ist wieder mal der größte Schwachfug und unterstreicht die Unfähigkeit aller Beteiligten.
Kaupthing bräuchte nur den Internetzugang zu den Tagesgeldkonten zu öffnen, und jeder Kunde könnte seine Einlage selbst abrufen.
Alles andere ist Zeit- und Geldverschwendung.
Die einzigen, die daran verdienen sind die Post (läuft da vielleicht lobbymäßig irgendwas?????) und Kaupthing, das sich noch weiter unrechtmäßig an Zinsen unserer Einlagen bedient.
Island = Bananenrepublik
Politik = mit schönrednerischen Worten vera***
Banken = Moderne Wegelagerei
Kaupthing liegen in Island die Anträge sicherlich der meisten Anleger – darunter auch mein Antrag auf Rückzahlung – schon lange vor.
Meine Daten incl. meiner Kontodaten für die Rücküberweisung liegen korrekt vor.
Hätten sich zwischenzeitlich Daten geändert, können Sie sich auch selbst denken, dass ich oder auch andere Anleger dies bestimmt sofort Kaupthing mitgeteilt hätten.
Selbst wenn es unter Nutzung der vorliegenden Daten in Island bei einer Rücküberweisung von Einlagen zu Problemen kommen würde (die wären sicherlich nur Einzelfälle mit evtl. fehlerhaften Kontodaten) könnten diese sicherlich schnell gelöst werden.
Warum deshalb mir aus Island erst wieder ein Schreiben zum Überprüfen meiner Daten zugesendet werden muss, führt bei mir nur zu der erneuten Vermutung, dass bezüglich der Erstattung der Gelder weiter auf Zeit gespielt wird.
Mich interessieren keine detaillierten Infos über weitere Vorgehensweisen, sondern nur die Erstattung meiner Einlage auf mein Konto.
Überweisungen innerhalb Europas sind meines Wissens von einem auf das andere Konto innerhalb von 2-3 Tagen möglich.
Wenn somit eine solche Vorgehensweise einer Gelderstattung auf das organisatorische Talent einer Bank verweist, wer wird dann überhaupt einer neuen Kaupthing-Bank zukünftig noch Geld anvertrauen oder mit dieser zusammenarbeiten wollen.
Aber nach dem weltweiten Bankendebakel überrascht ja eigentlich sowieso nichts mehr.