Ein hartes Jahr für die Rückversicherer

Veröffentlicht am 16. Dezember 2011

Das Jahr neigt sich dem Ende und der Rückversicherer Swiss Re fängt an, Bilanz zu ziehen. Wie der Internet-Seite der Swiss Re zu entnehmen ist, wird das Jahr 2011 eines der teuersten für die Versicherungsbranche werden. Ursache dafür sind die großen Naturkatastrophen in Japan, Neuseeland und Thailand. Milliardenschäden waren die Folge. So muss die Branche eine Schadenlast von etwa 108 Milliarden Dollar (83 Milliarden Euro) stemmen. Härter traf es die Versicherer nur 2005, als unter anderem die Wirbelstürme “Katrina” und “Rita” den US-Bundesstaaten Louisiana und Texas schwer zusetzten. In diesem Jahr entstand damals ein Versicherungsschaden in Höhe von 123 Milliarden Dollar (95 Milliarden Euro), so die Schweizer.

An der Spitze der teuersten Katastrophen mit den meisten Opfern steht 2011 das Erdbeben mit dem darauffolgenden Tsunami in Japan vom vergangen März. Die Branche muss einen Schaden von schätzungsweise rund 35 Milliarden Dollar (27 Milliarden Euro) regulieren. An zweiter Stelle stehen die Erdbebenfolgen in Neuseeland vom Februar. Diese schlagen mit etwa 12 Milliarden Dollar (9 Milliarden Euro) versicherter Schäden ins Kontor. Dicht dahinter folgen die schweren Überschwemmungen in Thailand vom Oktober mit bis zu 11 Milliarden Dollar (8 Milliarden Euro). Die Munich Re bezifferte bereits am vergangen Donnerstag, ihre Schadenbelastung aufgrund der Flutkatastrophe in Thailand auf voraussichtlich rund 500 Millionen Euro.

 

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