Gekürzter Sparerfreibetrag: Steuersparmodelle können der Rendite schaden

Veröffentlicht am 07. Februar 2007

Durch die Kürzung des Sparerfreibetrages sehen Sparer ihre Kapitalerträge gefährdet. Jedoch sollte man nicht voreilig zu Steuersparmodellen greifen, um die Zinszahlungen auf spätere Zeiträume zu verlagern.

So werden jetzt etwa Lebensversicherungen wieder ins Gespräch gebracht, weil bei ihnen die Zinsen erst nach Ende der Laufzeit versteuert werden müssen – und dann unter bestimmten Voraussetzungen auch nur zu 50 Prozent. Allerdings gilt es dabei zu bedenken, wie hoch die Kosten solcher Steuersparmodelle zu Buche schlagen. Oft vergehen vor allem bei lang laufenden Verträgen Jahre, bis das eingezahlte Kapital überhaupt die Kosten gedeckt hat. Darunter leidet die Rendite insgesamt.

Dazu kommt, dass Anleger dann eine meist ohnehin magere Rendite bei der Auszahlung geballt versteuern müssen, so dass unter dem Strich kaum eine Steuerersparnis übrig bleibt. Solche Modelle sollte man sich deshalb unbedingt von einem Steuerberater gegenrechnen lassen, der im Einzelfall zeigen kann, ob sich der Abschluss einer solchen Steuersparpolice lohnt.

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(Quelle: ddp)

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