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Geld sparen mit kostenlosem Girokonto

Veröffentlicht am 11. August 2008

Mittlerweile bieten immer mehr Banken kostenlose Girokonten an, was sicherlich wünschenswert ist, sich aber in einigen Fällen als Kostenfalle erweist. Die Zeitschrift “Finanztest” hat in ihrer August-Ausgabe 73 Banken auf ihre kostenlosen Giro-Konten hin untersucht.

Als größtes Problem bei den kostenlosen Gehalts-, Lohn- oder Rentenkonten erweisen sich die zum Teil fast unerfüllbaren Bedingungen. Das reicht von einem monatlichen Mindesteingang von über 3000 Euro bis hin zu einem dauerhaften Mindestkontostand von über 5000 Euro. Manchmal sind die Bedingungen aber auch humanerer Art, wie zum Beispiel bei Konten, die nur dann kostenlos sind, wenn sie ausschließlich per Online-Banking geführt werden.

Es gibt aber auch kostenlose Giro-Konten ganz ohne Bedingungen, wie zum Beispiel bei den Direktbanken DKB, ING-DiBa, Skatbank, SKG Bank und Wüstenrot Bank. Legt man als Kunde allerdings Wert auf ein Filialnetz bleibt eigentlich nur noch die norisbank, die bundesweit ein kostenloses Girokonto mit Kreditkarte anbietet und bei regionaler Begrenzung die PSD- und Spardabanken.

Wichtig aber ist, so “Finanztest”, nicht nur auf die monatlich festen Gebühren des Girokontos zu schauen, welche natürlich am besten wegfallen sollen, sondern auch auf die anderen Gebühren der Preisliste. So kann es sein, dass das Konto zwar kostenlos ist, bei Alltäglichkeiten wie einem Kontoauszug aber richtig Geld verlangt wird oder man beim Geldabheben an einem Fremdautomaten über 10 Euro Gebühren zahlt. Ebenso sollte man einen Blick auf die Überzeihungszinsen werfen, da die Banken ihre Verluste, die sie durch das Angebot eines kostenlosen Kontos erleiden, oft irgendwie wieder “reinholen” wollen. Entscheidend also ist, sich einen genauen Überblick über die jeweilige Preisliste zu verschaffen und sich dann für das passende Konto zu entscheiden.

Weitere Informationen zu kostenlosen Girokonten finden Sie auf den Seiten von Aspect Online.

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(Quelle: ddp)

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