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Gute Fondsperformance leidet bei Managerwechsel

Veröffentlicht am 28. Mai 2010

Wie wirken sich Mittelzuflüsse und Managerwechesel bei Investmentfonds aus? Der Frage geht ein aktuelles Diskussionspapier der Londoner Cass Business School nach. Was nach saurer Finanztheorie klingt, dürfte auch Privatanleger interessieren, die ihr Fondsdepot selbst managen.

Wechselt bei einem überdurchschnittlich erfolgreichen Investmentfonds das Management, dann schwächelt die Rendite oft. Sie liegt in der Folge um 1,4 Prozent niedriger als bei ähnlich starken Fonds, bei denen es keine Veränderungen gab. Die Wertentwicklung fällt also zurück ins Mittelmaß. Den gleichen Effekt beobachteten die Forscher für renditestarke Fonds, die besonders viele Anlegergelder einsammelten. Sie schnitten in der Folge um 2,5 Prozent schwächer ab als solche ohne große Bewegungen.

Dachfonds-Experte: “Karrieren von Fondsmanagern verfolgen”

Ansgar Guseck, Vorstand der Fondsgesellschaft Sauren, würdigt an der Studie, dass sie erstmals den Einfluss der beiden Faktoren auf die Rendite anhand einer großen Datenbasis untersucht. Zahlen von beinahe 4.000 amerikanischen Fonds flossen ein. “Wir stimmen der Empfehlung zu, dass Fonds-Selektoren sowohl Mittelbewegungen als auch die Karrieren von Fondsmangern verfolgen sollten und halten diese Kategorien für maßgeblich bei der Auswahl von Investmentfonds”, so Guseck.

Die Einschätzung überrascht nicht. Schließlich legt Sauren Dachfonds auf, kauft also mit den Anlegergeldern ausschließlich Anteile an anderen Fonds. “Wir investieren nicht in Fonds – wir investieren in Fondsmanager”, lautet die Anlagestrategie des Hauses. Dabei hatten die Kölner ein gutes Händchen. Der Sauren Global Growth beispielsweise schnitt seit 2000 nur in einem Jahr schlechter ab als der MSCI World, sein Vergleichsmaßstab.

Im Fondsvergleich finden Sie Anbieter, die den Fonds mit möglichst hohem Rabatt auf den Ausgabeaufschlag vertreiben. Ober werden Sie der eigene Fonds-Selektor und lassen Sie die Erkenntnisse der Londoner Cass Business School in die Entscheidungen einfließen.

tr

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