Kategorisiert | Fonds

HANSAgold: Erster Goldfonds aus Deutschland will mit neuem Konzept glänzen

Veröffentlicht am 02. Dezember 2009

Der HANSAGold-Fonds investiert auch in physisches Gold. Foto: obs/Heraeus Holding

Der HANSAGold-Fonds investiert auch in physisches Gold. Foto: obs/Heraeus Holding

Gold: Aller guten Dinge sind drei! Während am Aktienmarkt der Aufbruchstimmung von vielen Investoren mit Misstrauen begegnet wird, trifft die Aufwärtsbewegung des Goldpreises insgesamt auf eine breite Zustimmung. Der Preis für die Feinunze hat erst jüngst die 1.000-Dollar-Marke klar hinter sich lassen können. Es war der dritte Anlauf auf diese “magische” Marke, der nach Fehlversuchen im Februar und Juni dieses Jahres den Durchbruch gebracht hat.

Die Stärke des Goldpreises hat viele Ursachen, sogar die Heiratssaison in Indien muss als Grund für den Preisaufschwung herhalten. Experten begründen die Gewinne des Unzenpreises mit der klassischen Rolle des Goldes als “Absicherung” gegen Krisen und Inflation, doch das ist nur einer von vielen Faktoren. Viel wichtiger dürfte in der Entscheidung der Anleger, sich im Gold zu positionieren, die Rolle des Dollars sein. Der neigt seit geraumer Zeit zur Schwäche und derzeit lässt sich nicht absehen, wann der Trend beim Greenback dreht.

Die Verluste fußen nicht nur auf den Auswirkungen der Finanzmarktkrise, die in den USA ihren Ausgang genommen hat. Vielmehr geht es am Devisenmarkt derzeit um die Rolle des Dollars als Leitwährung, die insbesondere von China und diversen OPEC-Staaten immer stärker in Frage gestellt wird. Das schwächt nach Meinung von Analysten den Dollar – und könnte es noch lange tun, denn die Diskussionen haben gerade erst begonnen.

Schwacher Dollar macht Goldinvestments attraktiver

Die Formel „schwacher Dollar = steigender Goldpreis“ könnte daher noch eine Zeitlang Gültigkeit haben. Ein sinkender Dollar macht für alle Investoren, die nicht im Dollar-Raum leben, ein Goldinvestment attraktiver. Für Anleger würde das bedeuten, dass auch auf dem erhöhten Unzenpreisniveau Engagements noch Sinn machen. Mit weiter steigenden Preisen wird gerechnet. So prognostizieren unter anderem die Experten der Société Générale einen steigenden Unzenpreis. Analysten, zum Beispiel von der Liechtensteiner VP Bank, warnen allerdings vor einer höheren Volatilität.

Auf hohes Interesse dürfte bei Investoren übrigens der Fonds HANSAgold treffen, der ein in Deutschland einzigartiges Anlagekonzept verfolgt. Im Gegensatz zu anderen Goldfonds legt Manager Nico Baumbach bis zu 30 Prozent der Gelder tatsächlich in physischem Gold an, arbeitet also nicht allein mit den sonst typischen Derivaten.

Etwas mehr als die Hälfte der Gelder steckt in Gold-Zertifikaten – hier bevorzugt Baumbach Angebote mit der Option auf physische Lieferung des Goldes. Der Rest befindet sich in der Kasse des Fonds, den es als Euro-Variante (ISIN: DE000A0RHG75) und als US-Dollar-Variante (ISIN: DE000A0NEKK1) zu kaufen gibt. Weitere Infos zu dem Fonds finden Sie im PDF-Prospekt.

Von Sebastian Höft, Fondsexperte bei der wallstreet:online capital AG

Bei wallstreet:online können Sie den HANSAGold günstig ordern. Mit dem Fonds-Rechner von Aspect Online finden Sie übrigens weitere attraktive Depotanbieter für Ihre Anlagen.

Potenziellen Anlegern wird dringend empfohlen, erst nach gründlichem Studium der aktuellen, fondsspezifischen Unterlagen sowie nach qualifizierter Beratung in Fonds zu investieren. Anleger müssen sich bewusst sein, dass Anteile von Anlagefonds Anlagerisiken bergen, einschließlich des möglichen Verlustes des eingesetzten Kapitals. Die in der Vergangenheit erzielte Wert- oder Gewinnentwicklung ist keine Garantie für und kein Hinweis auf die zukünftige Wert- oder Gewinnentwicklung.

Kommentar hinterlassen

(erforderlich)

Facebook