Mickey147 lernte das Pokerspiel mit acht Jahren, spielt heute am liebsten in Las Vegas und hofft zur Eröffnung auf zwei Asse in der Hand. Auf seinem Foto sieht er nicht wie der ideale Schwiegermutter-Typ aus. Dafür setzen andere Vertrauen in ihn, denn er wird gesponsert von Bad Beat.
Dahinter steckt der britische Hedgefonds Manro Haydan. Die Idee: Erstklassige Online-Pokerspieler zu unterstützen, ihre Verluste zu übernehmen und die Hälfte der Gewinne einzustecken. Wie die Zeitschrift “Das Investment” in ihrer Januar-Ausgabe berichtet, startete Manro-Haydan-Chef Chris Smith das Poker-Investment mit fünf Millionen Dollar aus seinem Vermögen. Heute sponsert Bad Beat 250 Spieler, Amateure und Vollzeit-Spieler, und war von Beginn an profitabel.
Die Geldanlage-Spezialisten geben ihren Zockern noch ein wichtiges Instrument an die Hand – das Risikomanagement. Eine ausgeklügelte Software überwacht die Spieler, Mentoren werten ihre Taktik aus. Tägliche Verlustlimits werden abgestimmt, und je nach Vortagsgewinnen oder -verlusten ausgeweitet oder reduziert. Der Achterbahn-Effekt, an schlechten Tagen die bisherigen Einnahmen wieder zu verlieren, soll zumindest teilweise ausgeschaltet werden.
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