Bis heute ist unklar, ob sich Heath Ledger, Star aus “Batman Dark Knight”, im Januar 2008 umgebracht hat oder den tödlichen Medikamenten-Mix nur aus Versehen eingenommen hat. Die Angelegenheit wurde schnell zu einem Fall für die Anwälte. Denn bei einem Selbstmord hätte die Risikolebensversicherung laut einem Bericht des Spiegel nicht zahlen müssen. Nun wurde der Streit ad acta gelegt.
Ledgers kleine Tochter Matilda wird demzufolge eine Millionensumme bekommen. Ledger hatte eine Versicherung über zehn Millionen Dollar abgeschlossen, die im Falle seines Todes an Matilda gehen sollte.
Der Versicherer hatte zunächst nicht gezahlt, um zu prüfen, ob es eventuell Suizid war. Dann hätte die Prämie nicht ausgezahlt werden müssen.
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Weit verbreitet ist übrigens die Fehleinschätzung, dass eine Lebensversicherung bei Selbstmord überhaupt nicht zahlt. Tatsächlich leisten deutsche Versicherer, wenn es frühestens drei Jahre nach dem Vertragsschluss zum Suizid kommt.
Es gibt Versicherer, die gegen Mehrbeitrag sogar die Klausel mit den drei Jahren ausschließen. Außerdem bekommen bei Selbsttötung in Folge einer “krankhaften Störung der Geistestätigkeit” die Begünstigten sofort ab Vertragsbeginn die Versicherungssumme.
Doch jetzt Schluss mit so betrüblichen Themen und noch ein versöhnlicher Spruch zum Abschluss:
Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.
Theodor Fontane
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