Lehman-Zertifikate: Nicht zum zweiten Mal hereinfallen

07. April 2009

Vielen Besitzern von Zertifikaten der insolventen Bank Lehman Brothers wird  jetzt  ein scheinbar verlockendes Angebot unterbreitet. Wie faz.net berichtet, bietet eine Firma aus der Nähe von Frankfurt an, die Lehman-Zertifikate für zwei Prozent des Nennwertes aufzukaufen.

Verbraucherschützer und Anlegerschutzanwälte raten den Anlegern jedoch zur Vorsicht. „Lehman-Anleger sollten das Angebot kritisch prüfen und nicht vorschnell ihre Zertifikate verkaufen“, erklärt Claudia Lunderstedt-Georgi vom Deutschen Verbraucherschutzring e.V. (DVS) aus Erfurt.

„Die Sparer sollten sich erst ausführlich über den noch möglichen Wert informieren. Denn die ersten Zahlen aus dem Gläubigerschutzverfahren in den USA zeigen, dass die Anleger durchaus mit nicht unerheblichen Rückzahlungen rechnen können. Lehman-Brothers-Anleger sollten unbedingt aufpassen, dass sie nicht ein zweites Mal auf undurchsichtige Angebote hereinfallen.“

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bisher 3 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. Lehmanschaden  |  07. April 2009 um 15:36 Uhr

    … und so warnt jeder voreinander, so wie z. B. die Verbraucherzentralen vor dem Deutschen Verbraucherschutzring e.V. (DVS)

    http://www.vz-nrw.de/linkpdf?unid=345352A

    http://www.vzth.de/UNIQ123911064300850/link430171A

  • 2. Finanzen Teil Zwei - Fina&hellip  |  12. Mai 2009 um 13:11 Uhr

    [...] – hier seien nur die schlechte Einlagensicherung der Kaupthing-Bank und die inzwischen wertlosen Zertifikate der Lehman Brothers erwähnt. Oder Geld anlegen mit dem Hintergrundwissen, dass das Geld gut angelegt ist, gut verzinst [...]

  • 3. Schadensersatz für L&hellip  |  24. Juni 2009 um 10:28 Uhr

    [...] wenn es um des Thema Zertifikate ein. So hatte das Gericht die Falschberatung gesehen, die beim Verkauf der Lehman-Zertifikate an den Kläger im Jahre 2006 eindeutig vorhanden gewesen war. Und gleich in zwei Punkten war der [...]

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