Wer jemandem einen Schaden zufügt, muss dafür haften. Das kann im schlimmsten Fall das finanzielle Ende bedeuten. Umso erstaunlicher ist es nach Ansicht des Bundes der Versicherten, dass nicht alle Haushalte über eine private Haftpflichtversicherung verfügen.«Ich mache niemandem etwas kaputt» oder «Mein Hund ist harmlos, der tut keinem was» seien die häufigsten Begründungen dafür, berichten die Verbraucherschützer. Tatsächlich könne eine Haftpflichtversicherung jedoch existenzerhaltend sein. So seien Tiere im Straßenverkehr ein unkalkulierbares Risiko – mag der Hund ansonsten auch sehr ruhig und lieb sein. Auch Kinder können für Eltern und Großeltern ein teures Risiko werden, wenn sie etwas anstellen.
Nach Meinung des Bundes der Versicherten mit Sitz in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg ist diese Versicherung sogar so wichtig, dass sie eigentlich eine Pflichtversicherung sein müsste. Zumal sie recht günstig ist: Bei einer empfohlenen Versicherungssumme von mindestens drei Millionen Euro gibt es die private Haftpflichtversicherung für Personen bei günstigen Anbietern schon für rund 50 Euro im Jahr.
Die Privathaftpflichtversicherung gewährt Schutz bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer oder von einer mitversicherten Personen privat fahrlässig verursacht wurden. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um Personen-, Sach- oder Vermögensschäden handelt. Außerdem ist sie eine Art Rechtsschutz, denn sie wehrt auch gegen den Versicherten gerichtete ungerechtfertigte Ansprüche ab.
(Quelle: ddp)

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