Mit einem Vertrauens-Tarif geht der in die Schlagzeilen geratene Stromanbieter Teldafax in die Offensive. Das Unternehmen kündigte gestern Nachmittag an, Kunden, die vierteljährlich per Vorauskasse bezahlen, automatisch auf eine monatliche Abschlagzahlung umzustellen. Auch Jahreszahlern mit Vorauskasse soll das neue Modell mit der jeweils nächsten Fälligkeit angeboten werden. “Wir wollen damit den öffentlichen Vorwürfen eines risikobehafteten Tarifmodells entgegen wirken”, so Klaus Bath, Vorstandsvorsitzender bei Teldafax.
Teldafax war nach Medienberichten über eine finanzielle Schieflage des Unternehmens in die Schlagzeilen geraten. Vorgeworfen wurde Teldafax unter anderem, Kunden mittels eines ruinösen Schneeballsystems gewonnen zu haben. Das Unternehmen wies die Anschuldigungen zurück und warf dem “Handelsblatt” vor, mit einer Kampagne Stimmung gegen Teldafax zu machen.
Stiftung Warentest warnt vor Flexstrom und Teldafax
Unterdessen warnt die Stiftung Warentest auf seiner Internetseite vor den Stromanbietern Flexstrom und Teldafax. Oft seien die “billigsten Anbieter auch die verbraucherunfreundlichsten” und viele Leser fielen “auf Lockangebote von Firmen wie Flexstrom und Teldafax herein”, so die Stiftung, die auf der Seite “test.de” eine Auswahl von Beschwerdebriefen kommentiert.
Verbraucherzentrale Bundesverband rät: Stromanbieter wechseln
Ungeachtet der Diskussion um einzelne Anbieter rät der Verbraucherzentrale Bundesverband: Stromanbieter wechseln. “Abzuraten ist allerdings von Tarifen mit Vorauskasse und Kaution. Geht das Unternehmen pleite, ist das Geld nämlich in der Regel weg”, so Thorsten Kasper vom Verbraucherzentrale Bundesverband gegenüber den Finanz-Tipps. “Außerdem ist es sinnvoll, eine lange Preisgarantie von 6 oder 12 Monaten zu wählen und sich nicht mit einem Bonus locken zu lassen, der oft durch eine spätere Preiserhöhung dahin schmilzt. Außerdem empfehlenswert ist eine kurze Kündigungsfrist und ein Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen,” so Kasper weiter.
Niko Hurt

Hab gestern mal gerechnet und würde bei 3200 kilowattstunden verbrauch sogar bei nem Ökostromanbieter über hundert Euro sparen.
Das Krisenmanagement von Teldafax finde ich aber ganz gut. Dass sie hier direkt auf die Kritikpunkte eingehen und anbieten, die Vorkasse umzustellen, finde ich fair. Dennoch, ein Strompreisvergleich lohnt sich wohl auch in diesem Fall.
Habe heute von jährlicher Vorkasse (Tarif 1608) auf mtl. Zahlung(Tarif 1621) umgestellt, statt 3,81 ct/kWh zahle ich jetzt 4,01 ct/kWh Gas, Sonderbonus und Onlinebonus bleiben bestehen, es ändert sich nur geringfügig der Arbeitspreis; Bestätigung soll kommen, wenn das Alles so stimmt, wie der Mitarbeiter sagte, dann bin ich nicht mehr so beunruhigt !
Meine Erfahrungen mit TelDaFax sind, obwohl der Vetrag erst im Jahre 2011 gültig ist, schon jetzt sehr negativ. Ich erhielt auch ein Brief mit der bitte um Überweisung des Betrages für das Sparpaket. Habe ich nicht gemacht und verstehe den Grund jetzt auch. Ich rate von den Anbieter ab und kann Verivox nicht weiter empfehlen, da ich durch die zum Anbieter kam.
@reddevil: Auch bei uns ist der Verivox-Rechner integriert. Und das aus gutem Grund: Verivox bietet die höchste Qualität bei Suchergebnissen aber auch bezüglich der Darstellung der Ergebnisse – sonst hätten wir uns auch nicht für die Kollegen aus Heidelberg entschieden. Vorauskasse und Kaution kann man in den Suchergebnissen übrigens ausblenden. Dass meine Meinung nicht reine Werbung ist, lässt sich auf der Website der Stiftung Warentest recherchieren: Beim Test von 11 Stromvergleichsportalen hat Verivox als einziges Stromvergleichsportal in allen Kategorien “sehr gut” abgeschnitten. Die Konkurrenz landete pro Kategorie maximal bei “gut”.
Niko Hurt (Aspect Online)
Verivox ist für mich unten durch. Ein seriöser Anbieter sollte die Erfahrungen seiner Kunden berücksichtigen. Ich habe schon viele Beschwerden von TelDAFax gelesen. Die Beschwerden sind nicht von der Luft gegriffen.Die Vorgehensweise ist immer die gleiche. Ich werde im Fall FelDafx einen Anwalt einschalten, weil das der einzig Effektive weg ist. Verivox ob mit sehr gut oder nicht abgeschlossen, indem Fall haben sie ungenügend gearbeitet. Ein guter Dienstleister sollte reagieren. Die Mitarbeiter von Verivox sollten selber mal zu TelDaFax wecheseln, dann wissen sie wie gut ihre Beratung ist. Ich werde beim nächsten Stromwechsel aus diesen Erfahrungen Konsequenzen ziehen.
Flexstrom arbeitet schon im Bereich der Werbung unseriös, also vor Abschluß. Bei mir wollten die Mahngebühren haben, obwohl ich den Beitrag für ein Jahr im Vorraus zahle. Allerdings nicht 1 Jahr und drei Monate, wie Flexstrom glaubt. Das ist bereits unserös. Nach den ersten drei Monaten kommen die dann mit Preiserhöhungen. Bei mir wurde eine Grundgebühr eingefordert, die vorher nicht erhoben wurde. Damit hatte ich keinen Preisvorteil zu meinem örtlichen Anbieter mehr. Nach einem Jahr bekam ich die Aufforderung, den Zähler abzulesen. Dafür das ich den Zähler abgelesen habe, stellen die dann 22,60€ Ablesegebühr in Rechnung und zwar für sich selbst und für den Netzbetreiber, also 45,20€.
Ich habe denen jetzt erklärt, dass ich den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechte und fordere alle Gelder zurück,weil kein Vertrag vorliegt. Darauf kam eine Antwort von einem Inkassounternehmen. Solchen Unternehmen antworte ich grundsätzlich nicht. Die können ja Klagen, wann müssen die einen Vertrag beweisen, bin mal gespannt, wie das ausgeht.
Fazit: FINGER WEG VON FLEXSTROM.
@Niko Hurt (Aspect Online) zu Verifox
Lieber Herr Hurt, das mag sicher stimmen, aber lesen Sie mal die Kommentare bei Verivox, da wird ihnen schlecht.
Lieber Oskar,
schade, dass Sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Wir arbeiten derzeit daran, die Erfahrungen unserer Kunden in die Entscheidung für einen Wechsel einfließen zu lassen, sprich: Im Bereich Kfz-Versicherungswechsel bauen wir derzeit die Kundenbewertung aus. Ansonsten hilft vorab natürlich auch ein Klick in die Suchmaschine, um sich ein Bild vom neuen Anbieter zu machen.