Beim Thema Geldanlage bieten sich dem Kunden viele Möglichkeiten. Sicherheitsorientierte Anleger greifen gerne zu Tages- oder Festgeldkonto.
Tägliche Verfügbarkeit versus gezieltes Sparen. Tages- und Festgeldkonto verfolgen unterschiedliche Verwendungszwecke.
Das Tagesgeldkonto
Auf Tagesgeldkonten liegt Geld täglich verfügbar wie auf einem Girokonto, mit regelmäßigen Zinsen wie auf einem Sparbuch und zugleich rentabler als bei diesen beiden Varianten.
Tagesgeldkonten bieten sich deshalb für das kurz- bis mittelfristige Parken von Geld an, etwa wenn eine Anlage fällig wird oder eine Rücklage für unvorhersehbare Zahlungen auf dem Konto stehen bleiben soll.
Nach Eröffnung eines Tagesgeldkontos kann der Anleger täglich Geld abbuchen oder einzahlen. Die Konditionen unterscheiden sich von Bank zu Bank. Ein Vergleich lohnt sich also in jedem Fall.
Der Vorteil für den Kunden bei steigenden Zinsen: Die Verzinsung ist zumeist variabel und wird der Marktlage angepasst. Es gibt aber auch Angebote, häufig für Neukunden, die auf einen gewissen Zeitraum, etwa drei Monate, begrenzt sind.
Auch für regelmäßiges Sparen, etwa mit einem Dauerauftrag vom Girokonto, ist ein Tagesgeldkonto geeignet. Dabei sollte der Anleger auch die Einlagensicherung des Anbieters überprüfen.
Das Festgeldkonto
Festgelder sind Gelder, die für eine begrenzte Zeit, auf Termin, angelegt werden. Sie werden auch als Termineinlagen bezeichnet, weil der Sparer sein Geld für einen Zeitraum von einem Monat bis zu vier Jahren fest anlegt.
Während der Laufzeit ändert sich der Zins nicht. Kunden können mit ihren Banken für das Ende der Befristung eine stillschweigende Verlängerung oder die Rückzahlung der Festgeldanlage vereinbaren.
Bei den sicherheitsorientierten Deutschen sind Termineinlagen beliebt. Sparer bevorzugen gerade in Zeiten des niedrigen Zinsniveaus kürzere Anlagefristen, um ihr Geld zu parken. Im Falle von Zinserhöhungen profitieren Sparer dann schneller von der besseren Verzinsung.
Fest- oder Termingeldanlagen sind gerade dann zu empfehlen, wenn ein Geldbetrag für einen bestimmten Zweck angelegt werden soll und der Zeitpunkt der Verfügung vorher bekannt ist. Dabei sollte der Anleger auch die Einlagensicherung des Anbieters überprüfen.
Einlagensicherung beachten
Wer sein Geld einer Bank anvertraut, möchte vor allem eins: Sicherheit. Rund 1,5 Billionen Euro haben die Deutschen als Sicht-, Spar-, Termineinlagen sowie als Bargeld auf die hohe Kante gelegt.
Um dieses Ersparte zu sichern, haben die Banken umfangreiche Schutzmaßnahmen getroffen. Dazu gehört zum Beispiel der Einlagensicherungsfonds deutscher Banken, der über die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung hinaus Kundengelder sichert.
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(Quelle: Bundesverband deutscher Banken)

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