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Widerspruch gegen EU-Pläne für jährlichen TÜV

Veröffentlicht am 13. Juli 2012

1.200 Menschenleben zu retten, wer kann da schon dagegen sein? Deshalb hat EU-Verkehrskommissar Siim Kallas wohl gerade dieses Argument ausgesucht, um einen Vorschlag zu lancieren, bei dem ihm heftiger Gegenwind sicher war. Er will nämlich ältere Autos jährlich zum TÜV schicken und EU-einheitliche Fristen für die TÜV-Prüfungen durchsetzen. Bei sechs Prozent aller Unfälle seien technische Mängel die Ursache, lautet die Begründung. Der jährliche Rhytmus soll für Autos ab sechs Jahren gelten. So könnten 36.000 Unfälle verhindert und 1.200 Menschenleben gerettet werden. Der Protest ließ trotzdem nicht auf sich warten. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer forderte gar einen TÜV für Brüssel, wie rp-online.de berichtet.

Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) kann die Zahlen, die den EU-Plänen zu Grunde liegen, nicht nachvollziehen. Insgesamt sind in Deutschland selten Fahrzeuge mit technischen Mängeln an Unfällen mit Personenschaden beteiligt: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war 2011 in nur 0,5 Prozent der Fälle ein Auto nicht in ordnungsgemäßem Zustand. “Ein Zusammenhang zwischen Fahrzeugmängeln und Unfallgefahr ist wissenschaftlich nicht belegt. Selbst wenn nach einem Unfall Fahrzeugmängel festgestellt würden, heißt das noch nicht, dass ohne diese der Unfall nicht stattgefunden hätte”, so der Leiter der UDV, Siegfried Brockmann.

tr

2 Kommentare zu “Widerspruch gegen EU-Pläne für jährlichen TÜV”

  1. Peter Wörle sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich finde es als eine unverschämtheit den Leuten immer noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Es ist überhaupt nicht bewiesen, daß damit auch nur ein Mensch gerettet wird, denn bei den angeblichen technischen Mängeln der Fahrzeuge handelt es sich um nicht einmal 1% und wo und wie diese ihre Tüv-Plakette bekommen haben ist ohnehin nicht bekannt.
    Hier geht es rein um Abzocke, so wie auch bei allen EU-Beschäftigten die aus welchem Grund auch immer das doppelte von Normalbeschäftigten bekommen, aber nicht verdienen. Diese Damen und Herren sollten mal auf Ihren Geisteszustand untersucht werden.

  2. Schmidt sagt:

    Die überbezahlten Sesselpfurzer sollen sich mal auf den Geisteszustand untersuchen lassen. Entschuldigung das ich mich so derb ausdrücke, aber das passt genau zu Brüssel.
    Hoffentlich hat Frau Merkel Einsicht und wir treten aus Europa aus.

    Bitte Bitte


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