Wie versichere ich mein Fahrrad richtig?

Veröffentlicht am 04. Juli 2008

Jährlich werden laut Polizeiangaben eine halbe Million Fahrräder gestohlen – und diese Zahl steigt immer weiter. Diesen Schaden kann man auf zweierlei Wegen versichern: entweder durch einen Zusatz in der Hausratversicherung oder durch eine Spezialpolice für Fahrräder.

Welche davon die richtige Lösung ist, hängt vom Benutzer, vom Fahrrad und von der Unterbringung desselben ab. In der Hausratversicherung sind Fahrräder meist mit ein bis drei Prozent der Versicherungssumme abgesichert, wobei der Beitrag jährlich um bis zu 40 Euro steigt, wenn man sein Fahrrad mitversichert. Problematisch dabei ist, dass bei Familien mit mehreren Rädern die Deckungssumme nicht ausreicht und dass der Schutz nur eingeschränkt gilt: Die Versicherung greift nur dann, wenn das Fahrrad zwischen 6 und 22 Uhr gestohlen wird oder auch in der Zeit dazwischen, wenn es in der Wohnung oder im Keller stand.

Eine Alternative sind also die speziellen Fahrradversicherungen, die sich meist aber erst ab einem bestimmten Wert des Fahrrads lohnen. Je mehr das Rad selbst aber wert ist, desto höher klettert auch die Versicherungssumme. Oft ersetzen die Versicherungen den vollen Wert des Fahrrads auch nur bis zu einem Jahr nach dem Kauf, danach fällt der Schadensersatzanspruch jährlich prozentual. Es gibt auch Versicherer, die nur eine Höchstsumme bei Diebstahl bezahlen. Man sollte also, wenn man sich für eine solche Spezialpolice entscheidet, gut auf das Kleingedruckte achten und so böse Überraschungen umgehen.

Informationen und einen kostenlosen Vergleichsrechner zur Hausratversicherung finden Sie auf den Seiten von Aspect Online.

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(Quelle: ddp)

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