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Zinsen steigen im Wochenverlauf

Veröffentlicht am 16. März 2009

Das große Angebot an Staatsanleihen in den USA und Europa hat in dieser Woche die Renditen am Anleihemarkt bei den längeren Laufzeiten um rund 0,15 Prozentpunkte ansteigen lassen. Offensichtlich haben auch viele institutionelle Investoren Anleihen verkauft und wieder zu niedrigen Kursen am Aktienmarkt investiert, was dort zu einer deutlichen Erholung geführt hat.

Auch wenn die Konjunkturdaten in Euroland und in den USA weiterhin eine schlechte Entwicklung der Wirtschaft erwarten lassen, scheinen zumindest an der Börse wieder die ersten Optimisten mit einer Stabilisierung zu rechnen. Die schwachen Konjunkturindikatoren zeigen, dass die Notenbanken noch viele Quartale auf tiefe Leitzinsen setzen werden. In den USA und England bedeutet dies eine Beibehaltung des praktisch aktuell vorliegenden Nullzins-Niveaus.

EZB wird Zinsen weiter absenken

Von der Europäischen Zentralbank erwarten wir in den nächsten Monaten noch eine Absenkung auf 1,0%. Diese Erwartung spiegelt sich auch in den zuletzt emittierten 2-jährigen Bundesschatzanweisungen wider, die nur mehr eine Rendite von knapp über 1% aufweisen. Während also die kurzen Laufzeiten auf tiefem Niveau einzementiert scheinen, wird die Richtung bei den langen Laufzeiten von Angebot und Nachfrage am Anleihemarkt bestimmt.

Hier fließen sowohl das Emissionsvolumen, also der Kapitalbedarf der Staaten und Unternehmen, als auch die mittelfristigen Inflationserwartungen ein. Das Angebot an Anleihen wird in den nächsten Quartalen weiter zunehmen. Bei der Inflationserwartung gibt es eine hohe Prognoseunsicherheit, da schwer abzuschätzen ist, wie die enorme Zunahme der Staatsverschuldung mittelfristig wirken wird. Daher verlangen Investoren für lange Zinsbindungen derzeit auch einen Risikoaufschlag und die Zinsstrukturkurve ist sehr steil.

Schnelles Handeln empfohlen

Der Zinsanstieg der letzten Tage wird sich in den kommenden Tagen in den Baugeldangeboten der Banken wiederfinden. Daher sollte schnell gehandelt werden. Finanzierungskunden, die direkt von dieser Situation tiefer Geldmarktzinsen profitieren wollen, können mit dem Interhyp-Kombi-Darlehen zum einen die Sicherheit einer Festzins-Tranche, z.B. mit einer Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren, mit den niedrigen Zinsen einer EURIBOR-Tranche kombinieren.

Damit sinken die monatlichen Belastungen deutlich und weitere Leitzinssenkungen durch die quartalsweise Anpassung der variablen Tranche führen direkt zu besseren Konditionen. Die variable Tranche kann aber auch zukünftig in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden, so dass später Zinssicherheit erlangt wird. Zum Zinsanpassungstermin kann die variable Tranche ebenso teilweise oder ganz getilgt werden. Damit ist große Flexibilität gesichert.

Für Kunden, die vollständige Kalkulationssicherheit suchen, eignen sich Volltilger-Darlehen, da sie einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung und Konditionsvorteile bieten. Für die individuelle Ausgestaltung und Optimierung Ihrer Baufinanzierung stehen Ihnen die Interhyp-Finanzierungsspezialisten jederzeit gerne zur Verfügung.

Tendenz
kurzfristig: aufwärts
mittelfristig: seitwärts

Von Robert Haselsteiner, interhyp AG

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