Auf ein Vabanquespiel will sich die FIFA bei der kommenden Fußball-WM nicht einlassen und geht stattdessen lieber auf Nummer sicher: Der Fußball-Weltverband hat seine WM-Endrunde in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) vor terroristischen Anschlägen, Krieg, Naturkatastrophen oder Unruhen geschützt und eine entsprechende Versicherung abgeschlossen. Die Deckungssumme der Police beträgt laut “Sport Bild” 529 Millionen Euro.
Dass die Sorge nicht ganz unberechtigt ist, zeigte sich etwa während des Africa Cups in Angola Anfang des Jahres, als der Bus des Teams aus Togo überfallen wurde.
Die Gastgeber und Veranstalter der WM haben sich zudem gegen Einnahmeausfälle von rund vier Milliarden Euro versichert. Den größten Anteil an der Versicherungssumme halte, so faz.net, die Munich Re, die mit bis zu 350 Millionen Euro in die Bresche würde, wenn es hart auf hart kommt.
Der DFB hat derweil selber vorgesorgt und die Nationalelf komplett versichert, unter anderem gegen Spielunfähigkeit, Unfälle und auch ein Todesfallschutz sei dabei, so der Branchendienst sport1.de.
