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Neues Verbraucherportal transparo: "Wir finden häufiger die günstigste Kfz-Versicherung als andere Portale"
Augsburg, 19.09.2011. Unter dem Markennamen transparo startet Aspect Online sein neues Verbraucherportal für Versicherung und Vorsorge, Geld und Anlage sowie Strom und Gas. Nach einer Testphase ist das Portal nun mit erweitertem Produktumfang online. Was der Name verspricht, wollen die Augsburger halten: Sparmöglichkeiten bei Finanzprodukten stehen im Vordergrund. transparo startet rechtzeitig zur heißen Phase beim Kfz-Versicherungswechsel mit einem Versprechen: „Wir finden häufiger die günstigste Kfz-Versicherung als andere Vergleichsportale“, so Wolfgang Schütz, Vorstand bei Aspect Online.
Hintergrund des Versprechens: Als sich die Autofahrer 2010 im Wechselmonat November über das Augsburger Vergleichsportal eine neue Kfz-Versicherung suchten, boten die drei mittlerweile am Vergleichsportal beteiligten Versicherer HDI Direkt, HUK-Coburg und WGV nach Angaben von Aspect Online in vielen Fällen den besten Preis. „Da diese Versicherer nicht oder nur teilweise in anderen Vergleichsportalen enthalten sind, bekommen viele Verbraucher nur bei uns die günstigste Kfz-Versicherung“, so Schütz. Darüber hinaus erreicht transparo mit über 180 gelisteten Kfz-Tarifen einen Spitzenplatz bezüglich der Marktabdeckung.
Neben dem Preis will transparo mit hohen Standards in Sachen Transparenz überzeugen und die Verbraucher möglichst umfassend über die Qualität von Produkten und die Arbeitsweise der Vergleichsrechner informieren. „In unserem Kfz-Versicherungsvergleich auf transparo.de sieht der Kunde die Preise und Leistungen aller Tarife, die für ihn in Frage kommen, nicht nur die ersten Plätze. Qualitätstarife erkennt er anhand unseres Siegels ‚Top-Leistung‘. Über die Kriterien des Siegels kann er sich detailliert informieren“, erläutert Wolfgang Schütz. Über die Marktabdeckung der einzelnen Vergleiche können sich Kunden ebenso informieren: Die am Vergleich teilnehmenden und nicht teilnehmenden Anbieter sind jeweils aufgelistet. „Unser Ziel ist der gläserne Vergleichsrechner. Dem wollen wir so nahe wie möglich kommen“, fasst Wolfgang Schütz den Anspruch von transparo zusammen.
Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Produktvergleichen wird transparo.de in den kommenden Monaten um weitere Vergleichsmöglichkeiten ergänzt. Gleichzeitig startet eine umfassende Werbekampagne, mit der transparo in den nächsten Wochen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird. „Wir beleben die Konkurrenz unter den Vergleichsportalen und freuen uns auf einen fairen, für die Verbraucher nutzbringenden Wettbewerb“, so Wolfgang Schütz.
Aspect Online mit neuer Eigentümerstruktur – Noch bessere Angebote für den Verbraucher
Augsburg, 20.04.2011. Das Augsburger Vergleichsportal Aspect Online bekommt neue strategische Partner. Ein Konsortium aus den Versicherungsunternehmen HUK-COBURG, HDI Direkt und WGV übernimmt – vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörden – die Mehrheit des Unternehmens. Entsprechende Verträge wurden jetzt unterzeichnet. Aspect Online will mit Hilfe der Partnerschaft seine Marktposition ausbauen und Verbrauchern zusätzlichen Service bieten.
Die bisherigen Vorstände Reinhold Berger, Helmut Paesler und Wolfgang Schütz werden dem Vorstand weiter angehören, im künftigen sechsköpfigen Aufsichtsrat werden die Altaktionäre zwei Sitze erhalten. Über den Kaufpreis haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.
Das Geschäftsmodell von Aspect Online bleibt unverändert: Der Verbraucher kann bei Aspect Online kostenlos Versicherungen, Bankprodukte und Energietarife vergleichen und unter zahlreichen Anbietern die besten und günstigsten herausfinden. Der bisherige Hauptaktionär, Aufsichtsratsvorsitzende und Gründer des Unternehmens, Stephan Gabriel, sieht Aspect Online für die Zukunft gut aufgestellt: "Wir haben als erstes Vergleichsportal für Versicherungen bereits vor 15 Jahren Pionierarbeit geleistet und unser Angebot seitdem kontinuierlich ausgebaut. Durch die jetzt vereinbarte Partnerschaft kann Aspect Online verstärkt in seine Marktposition investieren und den Verbrauchern mit noch komfortableren Vergleichsrechnern und einem breiteren Produktangebot zusätzlichen Service bieten."
Alte und neue Eigentümer sind der festen Überzeugung, dass Vergleichsportale im Internet als Vertriebskanal für Versicherungen weiter an Bedeutung gewinnen werden und dass Aspect Online den Wettbewerb in diesem Markt intensivieren wird. Ziel ist es, dem Verbraucher regelmäßig die im Vergleich zu anderen Portalen besten Angebote – insbesondere in der Kfz-Versicherung – zu offerieren. An diesem Anspruch will sich Aspect Online messen lassen und begrüßt daher regelmäßige Qualitätsuntersuchungen von Vergleichsportalen durch unabhängige Organisationen.
Die neuen Partner und das Unternehmen sind sich darüber einig, dass Aspect Online weiter völlig unabhängig am Markt agieren und die Produkte aller Anbieter ausschließlich nach Preis und Leistung bewerten wird.
Preise in der Kfz-Versicherung steigen um 4 Prozent - Cabrio: Vollkasko teilweise billiger als Teilkasko
- Preise im Jahresvergleich um 4,0 Prozent gestiegen
- Preisanstieg von 13,5 Prozent in zwei Jahren
- Durchschnitt der mittleren Prämie bei 875 Euro*, der günstigsten Prämie bei 538 Euro*
- „Die Entwicklung kommt nicht überraschend.“ (Wolfgang Schütz)
Augsburg, 04.04.2011. Im Frühjahr werden die meisten Autos gekauft, gleichzeitig wird das Autofahren jetzt teurer. Im Zeitraum von März 2010 bis März 2011 sind die Preise in der Kfz-Versicherung um 4,0 Prozent gestiegen. Das belegt der CARINDA Index des Vergleichsportals Aspect Online. Bei Cabrios lohnt es sich jetzt, besonders genau hinzuschauen: Hier gibt es die Vollkaskoversicherung teilweise billiger als die Teilkasko.
Dass die Preise für Kfz-Versicherungen zunächst steigen, wenn die heiße Phase im Kampf um Versicherungskunden in jedem Herbst vorbei ist, gilt als branchenüblich. So wurde die mittlere Prämie bei der Kfz-Versicherung seit Dezember 2010 um 1,0 Prozent teurer, die durchschnittlich günstigste um 3,9 Prozent. Darüber hinaus ist aber auch im Jahresvergleich ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Kunden mit einer mittleren Prämie mussten im März 2009 durchschnittlich 770 Euro bezahlen, 841 Euro im März 2010 und 875 Euro im März 2011 – eine Preissteigerung von 13,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren und von 4,0 Prozent innerhalb des letzten Jahres. Auch die billigsten Anbieter langen immer stärker zu. Die durchschnittlich günstigste Prämie stieg in den letzten zwei Jahren um 9,8 Prozent, und seit März 2010 um 5,3 Prozent von 510 auf 538 Euro. Die steigenden Preise folgen dem massiven Preiskampf der Kfz-Versicherer in der Vergangenheit. „Da die Versicherer seit 2008 rote Zahlen schreiben, kommt diese Entwicklung nicht überraschend“, kommentiert Wolfgang Schütz, Vorstand bei Aspect Online. Auf der Suche nach einer guten und günstigen Kfz-Versicherung helfen Vergleichsportale im Internet weiter, die eine Vielzahl von Tarifen vergleichen.
Cabriobesitzer sollten bei der Suche nach der besten Versicherung besonders gut hinschauen. Teilweise ist hier nämlich die Teilkaskoversicherung, die beispielsweise bei Diebstahl und Wildschäden einspringt, teurer als die Vollkaskoversicherung, die darüber hinaus auch Schäden am eigenen Auto nach einem selbstverschuldeten Unfall zahlt. Während es auf die Prämie für die Teilkaskoversicherung im Versicherungsverlauf keinen Rabatt gibt, wird die Vollkasko jedes Jahr günstiger, in dem kein Unfall passiert. „Die Teilkasko ist für ein Cabrio wegen des höheren Diebstahlrisikos bei ansonsten gleichen Rahmenbedingungen teurer als für ein vergleichbares geschlossenes Auto. Deshalb kann die Vollkaskoversicherung bei einem hohen Schadenfreiheitsrabatt manchmal merklich günstiger sein“, erklärt Sabine Goebel, Produktmanagerin bei Aspect Online. Ein Beispiel: Ein Mann, 45 Jahre, Schadenfreiheitsklasse 22, fährt 12.000 Kilometer im Jahr mit seinem VW Eos. In der Teilkasko zahlt er 267 Euro, in der Vollkasko nur 256 Euro. Er hat damit einen wesentlich umfangreicheren Versicherungsschutz zum günstigeren Preis.
Details zum Beispiel: Angestellter, verheiratet, PLZ 94032 (Passau), Einfamilienhaus, Garage, VW Eos 1.4 TSI (90 kW), Zulassung zum 01.04.2011, Führerschein seit 1983, Schadenfreiheitsklasse 22 in Haftpflicht und Vollkasko. Günstigster Tarif (Stand 03/2011) in der Teilkasko mit 150 Euro Selbstbeteiligung: 266,79 Euro. Vollkaskoversicherung (300 Euro SB Vollkasko, 150 Euro SB Teilkasko) 255,75 Euro.
*Für die Berechnung der durchschnittlich günstigsten und durchschnittlich mittleren Prämie für Fahrzeugwechsler wurden die Kosten in Haftpflicht-, Teil- und Vollkaskoversicherung entsprechend gewichtet. Näheres auch im folgenden Abschnitt (Über den CARINDA Index).
Über den CARINDA Index:
Die Car Insurance Database, CARINDA, wurde von der Aspect Online AG auf der Grundlage von mehr als 3,6 Millionen Datensätzen entwickelt. Der CARINDA Index berücksichtigt alle wichtigen Merkmale eines Kfz-Versicherungstarifs, also auch Effekte, die aus unterschiedlichen Schadenfreiheitsklassen, Kfz-Typklassen oder unterschiedlicher Verteilung von Haftpflicht und Kaskoversicherung resultieren. Damit ist gewährleistet, dass der CARINDA Index die Preisentwicklung in der Kfz-Versicherung realistisch abbildet.
Weltverbrauchertag: 10 Versicherungen - 10 Tipps
Augsburg, 14.03.2011. Am morgigen Dienstag, dem 15.03., ist Weltverbrauchertag. Aus diesem Anlass gibt das Vergleichsportal Aspect Online praktische Versicherungstipps: Darauf sollten Sie beim Abschluss achten.
Private Haftpflichtversicherung: Die wichtigste Versicherung - trotzdem haben sie nur rund 70 Prozent der Deutschen. Achten Sie darauf, dass eine Forderungsausfalldeckung dabei ist. Dann zahlt Ihre eigene Versicherung auch, wenn Sie geschädigt wurden, der Verursacher aber nicht zahlen kann. Das kann besonders bei Personenschäden wichtig werden.
Kfz-Versicherung: In der Vollkasko sollte grobe Fahrlässigkeit mitversichert sein, damit die Versicherung zahlt, wenn Sie versehentlich bei Rot über die Ampel fahren und einen Unfall verursachen. Ein Vergleich der Anbieter lohnt sich – Sie sparen bei einem Wechsel im Schnitt rund 350 Euro.
Hausratversicherung: Welche Versicherungssumme ist die richtige? Wenn Sie nicht jeden Stuhl und jeden Pulli addieren wollen, gilt: 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, damit kalkulieren auch die meisten Versicherer. Wer weniger versichert als der Versicherer vorgibt, bekommt Schäden im Zweifelsfall nur anteilig ersetzt. Tipp: Halten Sie sich an diese Vorgaben, der Wert des Hausrats wird oft unterschätzt.
Kapitallebensversicherung: Der Garantiezins fällt zwar mit Ablauf des Jahres um einen halben Prozentpunkt auf 1,75 Prozent, für die Kunden ändert sich aber nicht viel – auch wenn Ihnen mancher Versicherungsvertreter jetzt einen raschen Abschluss empfiehlt. Die tatsächliche Verzinsung ist ausschlaggebend, und die beträgt 2011 im Durchschnitt knapp fünf Prozent.
Betriebliche Altersvorsorge: Ihr Arbeitgeber muss Ihnen auf Wunsch ein Angebot machen. Attraktiv ist diese Altersvorsorge vor allem, weil die Beiträge vom Bruttolohn abgezogen werden. Steuer und Sozialversicherung sind erst bei Rentenbeginn fällig – aller Voraussicht nach aber wesentlich weniger als während des Berufslebens.
Risikolebensversicherung: Achten Sie auf eine ausreichende Todesfallsumme. Vor allem der Hauptverdiener der Familie sollte hoch abgesichert sein. Als Orientierungspunkt dient das Fünffache des Jahresbruttoeinkommens. Die Laufzeit sollte mindestens bis zum Ende der Ausbildung Ihrer Kinder reichen.
Rechtsschutzversicherung: Überlegen Sie, welche Art von Rechtsschutz Sie brauchen. Der Verkehrsrechtsschutz schützt Sie als Autofahrer aber auch als Radfahrer oder Fußgänger. Privat- und Berufsrechtsschutz gilt nicht nur beim Ärger mit dem Chef, sondern auch vor dem Sozialgericht. Mit dem Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz versichern sich nicht nur Eigentümer und Vermieter, sondern auch Mieter oder Pächter.
Berufsunfähigkeitsversicherung: Wenn Sie dauerhaft nicht mehr arbeiten können, reichen die staatlichen Leistungen nicht aus, um den Lebensstandard auch nur annähernd zu halten. Der Handlungsbedarf ist hoch, denn rund 20 Prozent der Arbeitnehmer sind betroffen. Als Daumenwert für einen sinnvollen Schutz gilt: 75 Prozent des Nettoeinkommens möglichst bis zur Rente absichern. Tipp: Für Männer wird die "BU" ab Ende 2012 vermutlich teurer, weil es dann nur noch Unisex-Tarife gibt.
Unfallversicherung: Vereinbaren Sie eine hohe Progression, dann bekommen Sie nach schweren Unfällen überproportional viel Geld. Das ist wichtig, wenn beispielsweise ein Haus behindertengerecht umgebaut werden muss. Auslandskrankenversicherung: Achten Sie darauf, dass alle Familienangehörigen Schutz durch die Auslandskrankenversicherung haben. Eine Single-Police zahlt nur für die jeweils versicherte Person.
Vergleichen Sie: Sowohl Leistungen, als auch die Beiträge sind bei fast allen Versicherungen von Gesellschaft zu Gesellschaft sehr unterschiedlich. Einen Überblick erhalten Sie zum Beispiel bei der Stiftung Warentest oder beim Vergleichsportal aspect-online.de
Autofahren wird für Frauen teurer - EuGH-Urteil zu Unisex-Tarifen
Augsburg, 01.03.2011. Die Tarife vieler Versicherungen werden sich im kommenden Jahr ändern. So wird etwa die Kfz-Versicherung für Frauen künftig vermutlich teurer werden. Das ist die Konsequenz aus einem heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Die Richter verpflichten die europäischen Versicherer darin, bei ihren Policen nicht mehr nach Männern und Frauen zu unterscheiden. Die neuen Unisex-Tarife werden Einfluss haben auf Lebensversicherung, Rentenversicherung, Krankenversicherung und Kfz-Versicherung.
In der Kfz-Versicherung zahlen Männer derzeit im Durchschnitt 6,2 Prozent mehr als Frauen, wenn sie ein Auto neu zulassen. In der Vollkasko-Versicherung liegt der Unterschied sogar bei 11,6 Prozent. Das zeigen aktuelle Zahlen des Vergleichsportals Aspect Online. Männer zahlen danach im Durchschnitt 887 Euro Versicherungsprämie im Jahr, Frauen nur 835 Euro. In der Vollkasko sind es 939 Euro für Männer und 841 Euro* für Frauen. Hintergrund dieses Unterschieds ist die Häufigkeit und Schwere der Schäden, die zwischen Frauen und Männern differiert. „Nach dem Urteil erwarten wir, dass die geschlechtseinheitlichen Tarife über dem Niveau der bisherigen Frauentarife liegen werden“, so Wolfgang Schütz, Vorstand bei Aspect Online.
Der EuGH hat den europäischen Versicherern auferlegt, ab 21. Dezember 2012 ausschließlich Unisex-Tarife anzubieten. "Die Berücksichtigung des Geschlechts von Versicherten als Risikofaktor in Versicherungsverträgen ist eine Diskriminierung", heißt es zur Begründung in einer entsprechenden Pressemitteilung. Bestehende Verträge sind vom Urteil nicht betroffen.
* Bei der Auswertung wurde unter anderem berücksichtigt, dass Männer andere Autos fahren als Frauen. Es wurden deshalb nach statistischen Grundsätzen nur vergleichbare Daten in Relation gesetzt. Die Auswertung basiert auf den Daten des CARINDA Index: www.carinda.de
Bildmaterial: Portraits von Wolfgang Schütz (Quelle: Aspect Online) finden Sie unter www.presseportal.de/go2/Bilder_Vorstaende
Lücken in der Privathaftpflicht: Deutsche vernachlässigen Forderungsausfall und Schlüsselverlust
- 53 Prozent schützen sich nicht gegen Forderungsausfall / 76 Prozent nicht gegen Verlust betrieblicher und 63 Prozent nicht gegen Verlust privater Schlüssel
- Schadenhöhe bei betrieblichem Schlüsselverlust oft über 10.000 Euro, bei Forderungsausfall teilweise bis zum finanziellen Ruin
Augsburg, 28.02.2011 Bei der Privathaftpflichtversicherung achten die Deutschen wenig auf die Ausgestaltung des Vertrags und vernachlässigen zum Teil existenzielle Risiken. Das ergab eine Analyse des Vergleichsportals Aspect Online auf der Basis von rund 100.000 Datensätzen. Wenig Wert legen die Deutschen demnach vor allem auf die Absicherung von Schlüsselverlust und Forderungsausfalldeckung.
Obwohl die Schäden den finanziellen Ruin bedeuten können, wollten mehr als die Hälfte der Portalbesucher (53 Prozent) unter www.aspect-online.de in den vergangenen zwei Jahren keine Forderungsausfalldeckung in die Haftpflichtversicherung einschließen. Sie greift immer dann, wenn dem Versicherten ein Schaden zugefügt wurde, der Verursacher keine Privathaftpflicht hat und den Schaden nicht bezahlen kann. In einem solchen Fall springt bei der Forderungsausfalldeckung die eigene Versicherung ein und ersetzt den Schaden. Joachim Classen von der Ergo Versicherungsgruppe nennt einen Fall aus der Praxis: "Ein Partygast erlitt erhebliche Körperverletzungen, weil ein angetrunkener Partygast Spiritus in den Gartengrill goss, und es zu einer Stichflamme kam. Der Verursacher hatte keine private Haftpflicht und war zudem mittellos." Dass solche Fälle realistisch sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 27 Prozent der Deutschen haben kein Vermögen beziehungsweise Schulden, ein knappes Drittel der Haushalte ist nicht haftpflichtversichert.
Verliert man den Firmenschlüssel oder den der Nachbarin im Wohnhaus, kann auch das teuer werden. "Bei der Schließanlage eines Mehrfamilienhauses liegt der Schaden oft im vierstelligen Bereich. Bei einem Generalschlüssel für ein Bürogebäude kommt man oft auf einen unteren fünfstelligen Betrag", so Joachim Classen. Manche Firmen sind selbst gegen Schlüsselverlust versichert. Dann ist dieser Baustein nicht notwendig, solange man seinem Arbeitgeber treu bleibt. "Grundsätzlich raten wir, auch betriebliche Schlüssel zu versichern, dann kann es beim neuen Arbeitgeber nicht zu bösen Überraschungen kommen. Die Kosten für die Versicherung der wichtigen Extras halten sich in Grenzen. Sieben Euro im Jahr, so günstig können die Bausteine Forderungsausfalldeckung und betrieblicher und privater Schlüsselverlust für eine Familie mit Kind sein", so Wolfgang Schütz, Branchenkenner und Vorstand bei Aspect Online. Umso erstaunlicher: Weniger als ein Viertel der Portalbesucher (2010: 24,0 Prozent, 2009: 21,0 Prozent) interessierten sich für betrieblichen Schlüsselverlust und nur ein gutes Drittel (2010: 37,4 Prozent, 2009: 37,6 Prozent) für privaten Schlüsselverlust.
Weitere Punkte, die man bei der Wahl der Privathaftpflicht beachten sollte: Die Versicherungssumme sollte mindestens drei Millionen Euro betragen. Hohe Beträge kommen vor allem bei Personenschäden zustande. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, auch Gefälligkeitshandlungen, das gelegentliche Hüten fremder Hunde oder Mietsachschäden in den Versicherungsschutz einzuschließen. Eine Gefälligkeitshandlung ist beispielsweise die Hilfe beim Umzug, ein Mietsachschaden kann z.B. die beschädigte Einbauküche des Vermieters oder der Sprung im Waschbecken sein. Einige Versicherer decken auch Schäden von (deliktunfähigen) Kindern unter sieben Jahren ab.
Die Privathaftpflichtversicherung ist die wichtigste private Versicherung, da die von ihr abgedeckten Schäden schnell Summen erreichen können, die dauerhaft zum finanziellen Ruin führen. 70,4 Prozent der deutschen Haushalte haben eine entsprechende Police abgeschlossen.
Bildmaterial: Portraits von Wolfgang Schütz (Quelle: Aspect Online) finden Sie unter www.aspect-online.de/unternehmen/presseservice/finanzexperten
Senkung des Garantiezinses bei der Lebensversicherung hat kaum Auswirkungen für Kunden
Augsburg, 24.02.2011. Das Bundesfinanzministerium senkt den Garantiezins bei Lebensversicherungen ab 2012 auf 1,75 Prozent – bisher waren es 2,25 Prozent. Wer eine Kapitallebensversicherung oder eine klassische Rentenversicherung abschließt, erhält also künftig eine geringere garantierte Rendite auf sein Guthaben. Für sicherheitsbewusste Kunden bleibt die Anlage aber unverändert attraktiv.
"Weder Bestandskunden, noch Neukunden sollten beunruhigt sein. Die Absenkung des Höchstrechnungszinses wirkt sich kaum auf die Verträge aus", erklärt Wolfgang Schütz, Vorstand der Aspect Online AG. Versicherte, die ihre Verträge bis Ende 2011 abschließen bzw. abgeschlossen haben behalten ohnehin die höhere Garantie, die bei Vertragabschluss gültig war.
Neukunden sollten den Garantiezins lediglich als Rettungsanker sehen, denn unter diese Marke kann die Rendite nicht fallen. Die tatsächliche Verzinsung, dazu gehören vor allem die laufenden und die Schlussüberschüsse, beträgt im Branchendurchschnitt für 2011 knapp fünf Prozent. Diese Zahl bezieht sich auf den Anteil der Kundengelder, die tatsächlich als Sparguthaben genutzt werden. Von jedem eingezahlten Euro gehen aber zuvor ein paar Cent für die Verwaltung und die Provision ab, bei der Kapitallebensversicherung auch für den Todesfallschutz. Kunden interessiert daher weniger die Verzinsung des Sparbeitrags als des tatsächlich gezahlten Beitrags. "Auch die Beitragsrendite kann sich weiter sehen lassen. Mit knapp vier Prozent dürfen die Versicherten bei lang laufenden Verträgen rechnen", sagt Versicherungsexperte Wolfgang Schütz.
Bei den Überschüssen sollte eine Vier vor dem Komma stehen
Schütz empfiehlt Sparern, einen Versicherer zu suchen, der eine laufende Überschussbeteiligung von mindestens 4,0 Prozent ausweist und dessen Angebot zu den Spitzenreitern im Vergleich gehört. Die Vier vor dem Komma sei wichtig, weil viele alte Verträge (aus der Zeit von 1995 bis 2000) eine Garantieverzinsung von 4,0 Prozent hätten. Schaffe ein Versicherer diese Marke nicht für den Gesamtbestand, müsse er diesen Kunden trotzdem ihren Garantiezins zahlen. Die anderen würden dementsprechend weniger erhalten.
Eine hohe Überschussbeteiligung allein ist noch kein Garant für eine ertragreiche Versicherung. In eine Hochrechnung auf die zu erwartende Auszahlung, die der Vertreter dem Kunden vorlegt, fließen zusätzlich die kalkulierten Kosten ein. Stellt man die Zahlen dann gegenüber, steht ein Versicherer mit einer hohen Überschussbeteiligung, aber hohen Kosten voraussichtlich schlechter da als mancher Konkurrent. Dieser gewährt vielleicht etwas geringere Überschüsse, arbeitet jedoch sehr kostengünstig. Um die Top-Anbieter herauszufinden, hilft ein Versicherungsvergleich. Aspect Online stellt Internet-Nutzern einen Vergleichsrechner (http://www.aspect-online.de/kapitalleben) zur Verfügung, der unter mehr als 60 Kapitallebensversicherungen die beste herausfindet.
Bei Riester-Verträgen könnten Probleme auftauchen
Nur in einem Bereich könnten durch den sinkenden Garantiezins aktuell Probleme entstehen – bei Riester-Rentenversicherungen für ältere Kunden. Der Gesetzgeber verlangt bei Riester-Verträgen, dass mindestens alle eingezahlten Beiträge inklusive staatlicher Zulagen im Rentenalter ausgezahlt werden. Wenn die Versicherer ab 2012 aber nurmehr 1,75 Prozent Zinsen auf den Sparbeitrag garantieren dürfen, kommen einige Anbieter in Schwierigkeiten. Nach Abzug aller Kosten reicht das Geld unter Umständen nicht mehr aus, um die Auszahlgarantie aufrecht zu erhalten. Diese Gesellschaften könnten älteren Kunden keine entsprechende Riester-Versicherung mehr anbieten.
Die Absenkung selbst kratze insgesamt nicht an der Attraktivität des Produkts Kapitallebensversicherung, so Wolfgang Schütz. Ein Dilemma für die Versicherer sind aber die anhaltend niedrigen Zinsen auf Staatsanleihen. Genau diese Papiere benötigen die Versicherer aber als besonders sichere Anlagen, um ihre Garantien zu halten. Das aktuelle Zinsniveau bedroht auch die Beitragsrenditen der Versicherungskunden "Verharren die Zinsen auf mittlere Sicht auf niedrigem Niveau, gibt es noch keine Schwierigkeiten, wie die Stresstests der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zeigen", so Wolfgang Schütz. "Erst wenn wir von Verhältnissen wie in Japan betroffen sind, rechne ich damit, dass einige Versicherer sich aus dem Neugeschäft für klassische Lebensversicherungen verabschieden und auf andere Altersvorsorgeprodukte umschwenken."
Kapitallebensversicherungen und klassische Rentenversicherungen eignen sich als Altersvorsorge für sicherheitsbewusste Sparer. Die volle Verzinsung bekommen Kunden aber nur, wenn sie den Vertrag bis zum Schluss durchhalten. Eine vorzeitige Kündigung oder Absenkung des Beitrages kosten Rendite. Kunden sollten deshalb einen Beitrag wählen, den sie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten tragen können.
Hausnummer kann den Beitrag zur Hausratversicherung mehr als verdoppeln
Augsburg, 27.01.2011. Der Schwalbenweg im Südosten Berlins. Hier eine Hausratversicherung abzuschließen ist Glücksache, in der Lostrommel liegen die Hausnummern. Für eine 85-Quadratmeter-Wohnung im Schwalbenweg 36 sind bei der Hausratversicherung der Haftpflichtkasse Darmstadt zum Beispiel 154 Euro im Jahr fällig. Ein paar Meter weiter, im Schwalbenweg 16, sind es mit 57,73 Euro weit weniger als die Hälfte, so das Ergebnis einer bundesweiten Analyse von Hausratversicherungen, die das Vergleichsportal Aspect Online Ende Januar durchgeführt hat.
Wo gibt es viele und wo wenige Einbrüche? Die Versicherer unterteilen Deutschland in sichere und unsichere Gebiete. Die Grenzen orientieren sich oft an Postleitzahlgebieten. Auf dieser Grundlage werden die Beiträge berechnet. "Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat Deutschland in fünf Risikogruppen eingeteilt. Häuser der Zone 1 zahlen wenig für die Hausratversicherung, Häuser in Zone 5 am meisten. Ein Teil der Versicherer übernimmt diese Einteilung oder orientiert sich daran", so Branchenkenner Wolfgang Schütz, Vorstand bei Aspect Online. Der Berliner Schwalbenweg 36 liegt in Zone 5, der Schwalbenweg 16 hat eine andere Postleitzahl und liegt in Zone 2*.
"So große Unterschiede auf engstem Raum sind natürlich selten", weiß Hartmut Schmid, Produktmanager bei Aspect Online. Ein Vergleich lohnt sich aber immer, da die Leistungen und Preise zwischen den einzelnen Gesellschaften stark schwanken. Für die Suche nach einer geeigneten Hausratversicherung rät Schmid: "Eine Selbstbeteiligung ist selten sinnvoll, da der Tarif in den meisten Fällen nur wenige Euro pro Jahr günstiger wird. Oft vergessen werden außerdem die Fahrräder. Räder, die mehrere hundert Euro kosten, sollte man auf jeden Fall mitversichern."
Nicht nur im Berliner Schwalbenweg - auch wer ein 150-Quadratmeter-Einfamilienhaus in Hamburg versichert, kann Überraschungen erleben. Im Sumpfweg kostet der Komfort-Tarif "PlusDeckung" der Gothaer Versicherung entweder 302,26 Euro oder 263,52 Euro - je nach der Straßenseite, die im Norden nämlich schon zu 25469 Halstenbek gehört. In Köln verlangen die WGV Versicherungen für eine 85-Quadratmeter-Wohnung in der Bergisch Gladbacher Straße 99,06 Euro Prämie im Jahr. Ein paar Meter weiter östlich heißt die Straße Mülheimer Straße und sich dort zu versichern ist deutlich billiger: 69,13 Euro Jahresprämie. Die in den Beispielen genannten Versicherer gehören in vielen Fällen zu den günstigen Anbietern. Da sich die Kriterien der Preisgestaltung von Gesellschaft zu Gesellschaft unterscheiden, lohnt sich ein Vergleich in jedem Fall.
Bildmaterial: Portraits von unseren Finanzexperten Wolfgang Schütz und Hartmut Schmid (Quelle: Aspect Online).
*Unsere Beispiele: Der Schwalbenweg in der Nachbarschaft des Flughafens Berlin-Schönefeld liegt sowohl in 12526 Berlin-Bohnsdorf, als auch in 12529 Schönefeld. Der genannte Sumpfweg liegt auf einer Straßenseite in 22547 Hamburg, auf der anderen in 25469 Halstenbek, Schleswig-Holstein. Die Bergisch Gladbacher Straße in 51069 Köln geht am Stadtrand nach einigen Metern in die Mülheimer Straße in 51469 Bergisch Gladbach über.
Berechnungsprofile waren: Profil 1) Mehrfamilienhaus (Massivbauweise), 85qm, keine Fahrradversicherung, Geburtsdatum Versicherungsnehmer 16.08.1971, keine Selbstbeteiligung, Versicherungsbeginn 01.03.2011. Profil 2) Einfamilienhaus (Massivbauweise), 150qm, restliche Angaben wie Profil 1)

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