Private Krankenversicherung
sich exzellente Leistungen
Drei wichtige Fakten zur privaten Krankenversicherung
Soll ich von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private wechseln?
Ja, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Für jüngere Kunden, die nach einigen Arbeitsjahren in die private Krankenversicherung wechseln können (ab 50.850 Euro Jahresbruttoeinkommen), bietet sie oft einen besseren Schutz zu einem günstigeren Preis – und das langfristig. Achten Sie auf einen Tarif, der über einen längeren Zeitraum nur geringe Prämienerhöhungen aufweist. Aber niemand sollte ausschließlich wegen des Geldes wechseln, sondern sich bewusst für bessere Leistungen entscheiden.
Was Sie zuvor bedenken sollten: Auch bei den privaten Versicherern steigen die Prämien, in den vergangenen Jahren sogar schneller als in der gesetzlichen Krankenkasse. Ein Privatpatient hat außerdem keinen Anspruch auf eine kostenfreie Mitversicherung des nicht arbeitenden Ehegatten und der Kinder wie in der gesetzlichen Krankenversicherung. Und im Alter verringert sich der Tarifbeitrag nicht – anders als bei den gesetzlich versicherten Rentnern, bei denen die gesetzliche und sonstigen Renten die Bezugsgröße für den Kassenbeitrag bilden, und die liegen meist unter dem letzten Bruttoeinkommen.
Was sollte eine private Krankenversicherung auf jeden Fall leisten?
- Erstattung bis zum 3,5-fachen Satz: Für Privatpatienten können Ärzte je nach Schwierigkeit einer Behandlung verschiedene Erstattungssätze berechnen. Besonders beim Zahnarzt bleiben Privatpatienten, deren Tarif nur bis zum 2,3-fachen Normalsatz oder gar nur bis zum 1,9-fachen Satz bezahlt, gelegentlich auf einem Teil der Rechnung sitzen.
- Leistungen für Psychotherapie: Viele Versicherte unterschätzen das Risiko psychischer Erkrankungen, das bei den gesetzlichen Krankenkassen zum Leistungskatalog gehört. Zweitens deutet gerade ein Leistungsausschluss für psychotherapeutische Behandlungen darauf hin, dass der Tarif generell nicht leistungsstark ist.
Ich bin Privatpatient und mein Vermittler hat mir ein Angebot für einen neuen Tarif bei einem anderen Krankenversicherer unterbreitet.
Es kann gute Gründe für einen Tarifwechsel geben, doch grundsätzlich sollten die Alarmglocken schrillen. Einige Vermittler verschieben ihre Kunden von einer zu anderen privaten Krankenversicherung und wollen dabei nur neue Provision kassieren.
Lassen Sie sich folgendes vorweisen: eine ausführliche Leistungsübersicht des alten und des neuen Tarifs und eine Aufstellung, wie stark der Preis des neuen in den vergangenen zehn Jahren gestiegen ist. Wenn er erst jung am Markt ist, bedeutet das nicht grundsätzlich einen Vorteil. Einige Versicherer legen neue Tarife auf, um Kunden günstig anzulocken und weil ihre alten Tarife mittlerweile zu teuer und damit zu unattraktiv geworden sind.
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