Zahnzusatzversicherung
der Zahnzusatz-Tarife
Unterschiedliches Leistungsspektrum der Zahntarife
Die Krankenkassen zahlen für Zahnersatz einen festen Zuschuss für die Regelversorgung mit beispielsweise einfachen Kronen, Brücken oder Prothesen. Wer höherwertige Dentalleistung etwa mit Gold- und Keramikkronen, Implantaten oder Inlays wünscht, wird um eine Zuzahlung nicht herumkommen. Kassenpatienten können aber auch eine Zahnzusatzversicherung abschließen, die einen weiteren finanziellen Anteil übernimmt.
Das Leistungsspektrum der Zahnzusatzversicherung ist sehr groß, wobei es vor allem auf den Tarif ankommt, den man wählt. So gibt es Tarife, die lediglich die Regelversorgung der gesetzlichen Kasse aufstocken und dafür sorgen, dass man für die günstigen Lösungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung weniger oder gar nichts mehr dazu bezahlen muss. Außerdem gibt es Zahnzusatzversicherungen, die Tarife für höherwertigen Zahnersatz anbieten. So kann man statt einfachen Brücken auch Zahnimplantate wählen, die in der Regel komfortabler, aber auch um einiges teurer sind.
Die Tarife sehen in ihren Leistungskatalogen bestimmte Prozentsätze für bestimmte Aufwendungen vor. So werden bei manchen etwa 100 Prozent für Einlagefüllungen (Inlays und Onlays) oder Wurzelbehandlungen bezahlt, 90 Prozent der verbleibenden erstattungsfähigen Aufwendungen für Implantate und Zahnersatz oder 75 Prozent für Implantate und Zahnersatz mit privat-zahnärztlicher Versorgung (über Regelversorgung hinaus). Weitere Leistungen im Bereich der Zahnzusatzversicherung können sich auf professionelle Zahnreinigungen, Kosten für Kieferorthopädie und natürlich auch auf hochwertige Inlays ausweiten.
Wie teuer ist der Zusatzschutz?
Je nach eigenem Anspruch und auch der Gesundheit der eigenen Zähne kann die Wahl also auf eine jeweils andere Zahnzusatzversicherung fallen. Man sollte dabei jedoch beachten, dass ein guter Zahnersatz ein Stück besonders wichtige Lebensqualität darstellt, so dass es letztendlich ein Fehler sein kann, hier zu sehr an den Leistungen zu sparen.
Die Kosten für einen bestimmten Tarif hängen vor allem vom Alter des potenziellen Kunden ab, denn da im Alter das Risiko steigt, bald Zahnersatz zu benötigen, steigen natürlich auch die Beiträge entsprechend. Wer also relativ früh eine Zahnzusatzversicherung abzuschließt, kann mit niedrigen Beiträgen rechnen, die je nach Tarif schon bei vier bis fünf Euro im Monat beginnen und bis zu 40 Euro monatlich steigen können, wobei die Obergrenze im Normalfall nur für wirklich leistungsstarke Tarife gilt, die wirklich bis zu 90 Prozent des Rechnungsbetrags für höherwertigen Zahnersatz übernehmen.
Um die Ausgaben der Versicherer zu begrenzen und die Beiträge bezahlbar zu halten, werden die Leistungen in den ersten Jahren des Öfteren gestaffelt und es gibt bestimmte Maximalbeträge, die in diesen Fällen gelten. Alle Kosten für Zahnersatz, die bei einer Behandlung in dieser Zeit darüber hinaus gehen, muss man aus eigener Tasche bezahlen. Ausgenommen sind davon fast immer Unfallverletzungen. Andere Versicherer haben eine generelle Wartezeit in ihre Tarifmodelle eingebaut, so dass man im ersten Jahr oder in den ersten acht Monaten beispielsweise bis auf Unfallleistungen überhaupt keine Erstattungen erhält.
Unseren Kundenservice zur Zahnzusatzversicherung erreichen Sie gebührenfrei
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